Sonntag, 18. August 2013

Spaziergang und Festplattenschock

So ein Spaziergang ist eine schöne und entspannende Sache. Wenn man wieder nach Hause kommt ist man möglicher Weise ein wenig erschöpft, aber entspannt und glücklich.

Wenn man dann aber den Rechner einschaltet um die Bilder von der Speicherkarte der Kamera auf die externe Fest- platte zu kopieren, und die Meldung erhält das diese unformatiert ist, ist es mit dem Glücklichsein schnell vorbei. 

Vor kurzem wurde schon mal beim Möbel verschieben das USB-Kabel samt Schnittstelle abgerissen. Da konnte ich die Festplatte relativ einfach wieder flott machen indem ich sie in ein anderes Gehäuse baute. Seither beschäftige ich mich damit die Daten auf eine andere Festplatte zu sichern, da aber zur Zeit einiges bei uns los ist bin ich noch nicht sehr weit gekommen. Und nun sieht es fast so aus als ob der Rest der Daten verloren wäre. Zum Beispiel ziemlich viele Bilder, um die es mir sehr leid täte.

Im Moment läuft ein Programm namens Testdisk. Das benötigt aber Stunden bis es zu einem Ergebnis kommt. Ich habe das heute schon einmal hinter mir. Offenbar ist die Partitionstabelle beschädigt. Das Programm hat  aber die richtigen Einstellungen gefunden und ich konnte mir sogar meine Dateien anschauen. Allerdings hatte ich noch nicht gefunden ob und wie ich alles wiederherstellen kann, und als ich dann die Eingabetaste drückte um dahin zu kommen wo man laut Beschreibung die Einstellungen speichern kann, wurde vermeldet das ich ja gar nichts geändert habe. Zurück geht nicht mehr. Also alles noch mal von vorne und dann besser aufpassen.

Schau'n wir mal! Aber wie geschrieben, unterwegs war ich auch und hatte dieses Mal meine Bridgekamera dabei. Viel habe ich nicht fotografiert unterwegs, weil ich zuerst noch den Kopf voll Stress hatte. Einiges aber dann doch.

Am Anfang zwei Bilder zu meinem Nieder-mit-der-Automatik-Feldzug. Zuerst das Bild das ich mit der Automatik meiner Kamera geschossen habe:


Dann im P-Modus, Weißabgleich: Schatten, Belichtungskorrektur: -1/3


So viel dazu. In letzter Zeit war ich viel auf meinen Waldstrecken unterwegs. Gestern war die gemischte Feld, Wald und Wiesenstrecke angesagt. Auf der Wiese begegnete mir dieser ansehnliche Kollege (oder Kollegin?):


Schau mir in die Augen Kleiner:


Ein anderer Flattermax hat sich unter Grashalmen vor dem Wind in Sicherheit gebracht.

 
Am Waldrand suchte ein Rehbock nach einer leckeren Mahlzeit. Leider bemerkte er mich sofort, und so gelang mir nur ein schneller Schnappschuss.


Erste Anzeichen des Herbstes gab es auch schon zu sehen. Die Eicheln sind schon ziemlich weit.


Und die Bauern haben ihre Felder abgeerntet..



Dieser Sommer war nicht so schön für uns, wobei ich jetzt gar nicht das Wetter meine. Meine Krankheit mit ihren Fol- gen, private Probleme über die ich hier nicht schreiben möchte, dazu aktuell möglicherweise noch der Verlust meiner jahrelang gesammelten Fotos.... ....und von Politik und Zeitgeschehen will ich erst gar nicht schreiben.

Gut das es mir auf meinen Fotoexpeditionen doch immer gelingt wieder gelingt abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Auch wenn man manchmal, so wie z. B. gestern, leider sehr schnell wieder von der brutalen Realität eingeholt wird.


Dienstag, 13. August 2013

Waldspaziergang mit Experimenten

Als ich zu meinem heutigem Spaziergang aufbrach, war herrlichster Sonnenschein. Da konnte ich meinen Regenschirm zu Hause lassen... ...dachte ich. Frau und Tochter waren allerdings schon unterwegs gewesen, per Auto, und meinten dass es zwischendurch immer mal wieder zu Regenschauern käme. Also nahm ich das unbequeme Möbel doch mit, Gott sei Dank, wie sich später heraus stellte.

Zuerst war das Wetter allerdings nicht schlecht, und so konnte ich mich auf einer Waldwiese wieder an etwas versuchen was mir schon lange ein Anliegen ist, Schmetterlinge im Flug zu fotografieren. Ein ziemlich schwieriges, fast unmög- liches Unterfangen.

Da sich die Flügel sehr schnell bewegen, benötigt man eine extrem kurze Belichtungszeit. Dazu ist es schon mal sehr vorteilhaft wenn viel Licht da ist, also am besten im vollen Sonnenschein. Meine bisherige Versuche im Waldschatten... ...naja, Schwamm drüber. 

Allerdings reicht das volle Sonnenlicht immer noch nicht. Man arbeitet ja meistens mit dem Teleobjektiv und zoomt sich ziemlich nahe an das Objekt der Begierde heran. Da wird es schon wieder schlechter mit der Belichtung. Dem entgegen steuern kann man durch erhöhen des ISO-Wertes. Das ist zwar mit Qualitätsverlusten verbunden, bei einer digitalen Spiegelreflexkamera sieht man das aber kaum und allenfalls bei sehr hohen Werten.

Zu guter Letzt kommt natürlich noch das Problem mit dem Fokus, also dem Scharf stellen. Das klappt natürlich gar nicht, wenn man direkt den Schmetterling anvisiert, denn der ist ja ständig unterwegs. Also kann man nur auf das Gras, die Blumen usw. im ungefähren Flugbereich scharf stellen und ansonsten auf das Glück hoffen. 

Dann fleißig drauf los fotografiert, und wenn man Glück hat findet man zu Hause am PC unter all den vielen Fotos eins das halbwegs zu gebrauchen ist.

Froh sein kann man schon wenn der Schmetterling auch nur andeutungsweise zu erkennen ist.


Wenn schon Details zu erkennen sind noch froher.


Und so eine Aufnahme kann man, obwohl sie auch nicht ganz scharf ist, schon als gelungen bezeichnen:



Wie gesagt, nicht ganz scharf, aber von der Bildkomposition her doch sehr schön. Der auf die Blüte einschwebende Schmetterling, das hat schon was.

Den nächsten Schmetterling, jedenfalls die Art, habe ich schon öfter gezeigt. Er sonnte sich wieder in einem Sonnen- fleck im Wald. Im Wald habe ich, um kürzere Belichtungszeiten zu erreichen, immer einen Iso-Wert von mindestens 400 eingestellt. 


Als ich aber beim Fotografieren auf die Werte schaute, sah ich das ich da doch noch viel Spielraum hatte. Also versuch- te ich es noch mal mit Iso 100, dem Standardwert. Wer gute Augen hat kann ja mal schauen ob er Qualitätsunterschie- de sieht.


Zwischendurch lief mir ein aus der Operettenwelt her bekannter Vogel über den Weg:

Wer uns getraut? Ei sprich! Sag du's! - Der Dompfaff hat sich nicht getraut! ;-)

Da ist er der feige Hund... ...äääh... ...Vogel!


Und damit näherte sich mein Wetterglück dem Ende. Es wurde dunkel, kam zu vereinzelten Schauern und dann zu einem richtigem Platzregen. Der Schirm, den ich so lange mitgeschleppt hatte, und der mir beim Fotografieren immer wieder im Weg war, kam nun zum Einsatz. Dazu dass natürliche Schutzdach des Waldes, da konnte ich mich noch relativ wohl fühlen. 

Fotografieren war jetzt eher schlecht, aber Experimente gehen ja immer. Also versuchte ich die Situation in der ich mich gerade befand fotografisch darzustellen. Zunächst mit den normalen Einstellungen:


Ein schönes, relativ gut ausgeleuchtetes Waldbild, aber so war es eben nicht. Es war viel dunkler. Und so musste die Belichtungskorrektur ran, nach einigen Versuchen mit -1 2/3 (-1,67).


Das passt schon viel besser. Die Belichtungsautomatik der Kamera versucht immer das Bild gleichmäßig ausgeleuch- tet darzustellen. Im Normalfall ist das nicht schlecht, aber wenn man eben eine besondere Lichtsituation darstellen möchte hilft nur der Eingriff per Belichtungskorrektur.

So kann der geneigte Betrachter dann sehen in welche Situation man da hinein geraten ist:






Nach diesem Unwetter wurde es aber doch wieder schön. Das war auch gut so, denn wir hatten noch mit unserer Tochter eine Wohnungsbesichtigung zu absolvieren. Die war sehr erfolgreich, die Tochter ist ab nächsten Monat gut untergebracht. 

Zuerst dachte ich das ich nun wieder öfter an den Laptop komme. Die Wohnungssuche hat sich ja nun erledigt. Aber das war leider ein Irrtum. Die Wohnung muss ja nun auch eingerichtet werden, und da muss man Tausende von Dingen ergoogeln. Muß ich halt, so wie jetzt gerade, die Lücken nutzen, wenn die Tochter unterwegs ist.

Montag, 12. August 2013

Andere Gegend, andere Schmetterlinge


Heute musste ich meinen Spaziergang irgendwie dazwischen quetschen. Unsere Tochter hat sich von ihrem Freund ge- trennt, ist zur Zeit wieder bei uns, möchte aber möglichst schnell eine eigene Wohnung haben. So sitzt sie nun stun- denlang vor meinem Laptop, sucht Wohnungen, schreibt und ruft Vermieter an, und zwischendurch geht es immer wieder los zur Wohnungsbesichtigung.

Natürlich ist da elterliche Begleitung angesagt, und so haben wir halt täglich mehrere Termine. Aber das Ende ist in Sicht, mit etwas Glück ist die Wohnungssuche Morgen nachmittags beendet. Jedenfalls habe ich es geschafft mich zwischendurch auf den Weg zu machen, heute wieder auf meiner gemischte Fels-, Wald und Wiesenstrecke.

Es hatte nachts geregnet, so vermutete ich schon das es im Wald ziemlich feucht würde. Damit, dass meine Strecke teilweise ziemlich zugewachsen, bzw. teilweise sogar undurchdringlich ist, aber nicht. Aber ich wollte nun mal daher, zwängte mich also hindurch, und war so ziemlich nass als ich endlich wieder bessere Wege erreichte. Aber davon ließ ich mich nicht beirren und setzte meinen Weg fort.

Viel gab es nicht zu fotografieren. Im Wald ist halt alles grün, und da es nach dem Regen noch kühl war, und auch die Sonne sich nicht so richtig sehen ließ waren auch nicht viele Insekten unterwegs. Ich kam also ohne fotografische Beute aus dem Wald heraus. Danach wurde es aber besser. Viele Schmetterlinge waren nicht unterwegs, aber die wenigen waren ziemlich schön anzusehen.

Zum Beispiel sogar ein blauer. Der gefällt mir so gut, das ich gleich drei Bilder davon zeigen möchte.




Leider kann ich das schönste Bild nicht zeigen, einfach weil es mir nicht gelungen ist. Von oben sind die Flügel dieses Schmetterlings tiefblau und wunderschön. Leider öffnet er seine Flügel nur zum Davonflattern, sobald er sitzt klappt er sie zu.

Auch der nächste Schmetterling ist ein sehr schönes Exemplar. Mit Fransen verzieren z. B. Indianer gerne ihre Klei- dung. Vielleicht ist er ja, mit seinen Fransen-geschmückten Flügelrändern eine Indianerschmetterling?


Auch der nächste, und leider erst mal letzte Schmetterling ist sehr schön anzuschauen. Er (oder sie?) scheint der selben Gattung, der Fransen-geschmückten an zu gehören.


Aber nicht nur Schmetterlinge waren unterwegs, auf einem Stück Holz fand ich diese Ich-weiß-nicht-was:


Kleine Wespen habe ich schon öfter fotografiert. Aber trotzdem habe ich mich zu einer Symphonie in gelb inspirieren lassen.


Sogar noch mal von ganz nahe.


Schwarzgelb ist die bevorzugte Farbe bei den Stachelinsekten.Sehr passend hier in Dortmund und Umgebung. Ob wohl z. B. in Gelsenkirchen blauweiße Insekten unterwegs sind? Und in München......?

Sonntag, 11. August 2013

Versteckspiel


Heute war es ziemlich kühl, und dazu auch noch sehr windig. Spazieren gegangen bin ich nicht, aber eine Runde durch den Garten bin ich doch gegangen. Natürlich mit Kamera, da ich hoffte dass mir vielleicht doch noch das eine oder an- dere Insekt vor sie Kamera geraten würde.

Die Schmetterlinge spielten heute Verstecken. Sie hatten wohl keine Lust vom Wind herum geschleudert zu werden. Deshalb fand man sie heute nicht auf Gräsern, Blumen usw., sondern darunter und dazwischen.




Andere hatten nicht so große Probleme mit dem Wind, sie ließen sich auf den Pflanzen durchschaukeln und fanden es anscheinend ganz toll. Eine fotografische Großaufgabe so ein wild schaukelndes etwas halbwegs scharf abzulichten.


In Mutters Vorgarten fand ich Archis spezielle "Freunde" bei der Arbeit. Sie versorgten sich da anscheinend mit feuchtem Lehm zum Nestbau.


Viel mehr gab es heute nicht zu erkunden. Ein ruhiger Sonntag war heute, mit spätem Aufstehen und gemütlichem "Herumdaddeln". Mal sehen wie es morgen wird.

Samstag, 10. August 2013

Wie wird ein gutes Foto?


Gestern hatte ich über den Weißabgleich geschrieben und auch die Belichtungskorrektur erwähnt. Außerdem hatte ich angedeutet dass ich um zu einem guten Foto zu kommen das selbe Motiv oft mehrmals aufnehme. Heute saß ich auf einem Klappstuhl in Mutters Vorgarten und spielte mit meiner Samsung herum. Und da kam mir die Idee mal zu zeigen wie so ein Weg zum guten Foto bei mir abläuft.

Ich fotografiere also ein Motiv, wie hier die Blume. An der Kamera ist noch alles auf Automatik eingestellt, also auch der Weißabgleich.


Dabei kommt dann so etwas (siehe oben) heraus. Viel zu hell, und total falsche Farben. Im Blütenkelch ist fast alles durch Überbelichtung weiß, es sind also keine Konturen zu erkennen. 

Nun wähle ich also, während ich das Motiv anvisiere und dabei aufs Display schaue einen anderen Weißabgleich. Wie fast immer ist auch hier Schatten die beste Wahl. Ich fotografiere also wieder.


Nun kommt die Farbe in etwa hin, nur ist alles viel zu hell. Die Überbelichtung im Blütenkelch ist auch nicht besser geworden. Also ist nun die Belichtungskorrektur (EV) dran und wird zum Beispiel auf -1 gestellt.


Schon besser, die Farbe der äußeren Blütenblätter ist satter, und innen im Blütenkelch erkennt man Konturen und außerdem das die inneren Blütenblätter nicht weiß, sondern leicht gelblich sind. 

Damit gebe ich mich aber nicht zufrieden, sondern fotografiere das Bild noch mal mit einer Belichtungskorrektur von -2. Dabei sehe ich gleich dass einige Bereiche des Bildes schon zu zu dunkel geworden sind.


Aber die kann ich nun später mit der Bildbearbeitung aufhellen und die, die ich perfekt finde so lassen. Und mit diesem Bild gebe ich mich dann endlich zufrieden.


Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt das es bei der Belichtungskorrektur nicht nur ganze Schritte gibt. Ich habe bei meinen Beispielen -1 und -2 verwendet. Bei meiner Samsung gibt es dazwischen noch Drittel-Schritte, also z. B. -1 1/3 und -1 2/3 usw.! Die dürfen auch gerne verwendet werden.

Freitag, 9. August 2013

Waldspaziergang, Weißabgleich und so weiter...

Meine digitale Spiegelreflexkamera (abgekürzt: DSLR), das Flaggschiff meiner Kameraflotte hat einen Vorteil, der sich aber auch schon mal, und gar nicht so selten, als Nachteil herausstellt. Es ist ein Vorteil das man die Objektive austauschen, und so dem jeweiligen Vorhaben anpassen kann. Als Nachteil stellt es sich heraus wenn man die Kamera durch das entsprechende Objektiv einem bestimmten Vorhaben angepasst hat, und plötzlich spontan einer Situation gegenübersteht wo nun gerade dieses Objektiv nicht geeignet ist.

Deshalb habe ich mir nun vorgenommen dass ich dann wenn ich meine DSLR verwenden möchte, eine zweite Kamera  mitnehme um so allen Fotosituationen gewachsen zu sein. Am besten wäre da als Zweitkamera meine Bridgekamera von Fuji geeignet. Die ist mit ihrem 18fachen Zoom wirklich allen Situationen gewachsen. Allerdings ist sie auch etwas größer und schwerer, deshalb habe ich dass erst mal verschoben. Heute habe ich also zu meiner DSLR mit angebautem Zoomobjektiv meine Samsung S85, also eine Kompaktkamera, am Gürtel mitgenommen. 

Mit der DSLR wollte ich alles was klein und/oder weit weg ist einfangen, die Samsung sollte den übrigen Bereich, wie z. B. Landschaftsbilder abdecken.

Ich experimentiere aber auch gerne und so kam mir, nachdem ich mit der DSLR das nächste Foto geschossen hatte, die Idee das gleiche Motiv auch noch mal mit der Samsung auszuprobieren.


Zuerst wollte ich sehen was mir die Automatik so anbietet:


Das sah weder gut aus noch dem Original den Farben nach ähnlich. Also versuchte ich es im P-Modus mit einem anderen Weißabgleich. Ich stellte also auf Schatten und versuchte mich noch mal am selben Motiv. Und siehe da: Schon viel besser, und die Farben originalgetreu:


Auch beim nächsten Bild gefiel mir das was die Automatik produziert hatte nicht so besonders:


Von den Farben her viel zu kalt, unecht sowieso, einfach nicht schön! Also erteilte ich der Automatik wieder die rote Karte und stellte den Weißabgleich auf Schatten:


Sieht doch viel angenehmer aus, oder? Außerdem sind die Farben so auch wieder ziemlich originalgetreu.

An guten Kameras kann man den Weißabgleich manuell einstellen. Dazu benötigt man aber ein wenig Fotowissen. Wer sich damit nicht beschäftigen möchte sollte aber doch mal die vorgegebenen Möglichkeiten ausprobieren. Dabei sollte man sich nicht unbedingt immer an den Namen orientieren (Sonne, Schatten, bewölkt, trüb usw.), sondern einfach mal aufs Display schauen, eine Einstellung nach der anderen wählen, und mit der, bei der das Bild am besten und möglichst originalgetreu aussieht das Foto machen. Z. B. sieht es auch bei strahlendem Sonnenschein oft besser aus wenn man Bewölkt, Schatten oder Trüb wählt weil die Bilder dann einfach wärmer aussehen. Mit der Automatik, oder der Einstel- lung Sonne, Tageslich usw. werden die Bilder oft viel zu kalt, oder sogar ziemlich verfälscht, wie man an den Beispielbildern sieht.

Wer will kann ja das selbe Motiv auch noch mal mit der Automatik, oder sogar mit allen möglichen Einstellungen foto- grafieren, und dann am PC entscheiden welches davon das Beste ist. Ich mache das jedenfalls oft so, wenn ich ein geduldiges Motiv habe das nicht wegläuft oder -fliegt bringe ich meistens mehrere Versionen davon, mit verschiedenem Weißabgleich und/oder verschiedenen Stufen der Belichtungskorrektur (EV), mit nach Hause.

Soviel also zum Weißabgleich. Außer diesen Test-Bildern habe ich natürlich noch andere mitgebracht. Ich hatte ja meine ganz tolle DSLR-Kamera mit, und damit sollten mir ja wohl ganz tolle Bilder gelungen sein. Ob das so ist?





  


Schmetterlinge zu fotografieren ist nicht leicht. Sie sind meistens in Bewegung, und wenn sie sich mal hinsetzen muss man schnell sein. Wobei mir aufgefallen ist dass die dunklen sich schon mal etwas länger auf einer geeigneten Unterlage aufhalten. Eine geeignete Unterlage ist zum Beispiel der Waldboden. Auf welken Blättern, Nadeln usw. sind sie kaum zu sehen. Selbst wenn man sieht wo sie sich niederlassen hat man oft Probleme sie durch den Sucher der Kamera zu finden.

Die hellen dagegen, die gut zu sehen sind, sind immer in Bewegung. Wenn sie sich mal landen ist es nur für kurze Zeit, und man muss schon sehr schnell sein um sie noch vor dem Abflug zu erwischen.

Manchmal findet man auch andere Arten von Insekten, die teilweise ziemlich skurril aussehen. Ich weiß nicht wie sie heißen, und vorgestellt haben sie sich auch nicht.



Vom Waldrand aus konnte ich eine besondere Art von Vogel sehen. Er war ziemlich weit weg, und ich musste durch ziemlich vieles hindurch fotografieren. Was für eine Art Vogel das wohl gewesen ist?