Montag, 27. Oktober 2014

Landschaftsfotografie und Schulterprobleme

Wenn man an einem trüben Tag mit der Kamera unterwegs ist, erscheint es ziemlich schwierig gute Bilder mit nach Hause zu bringen. Ob mir das mit den Bildern des vorigen Beitrages gelungen ist liegt, wie man so schön sagt, im Auge des Betrachters.

Jedenfalls habe ich mir Mühe gegeben, die im trüben Licht eher trist wirkenden Motive gut in Szene zu setzen. Auch um ein wenig zu üben, denn ich habe ja eine lange Zeit der Fotografie-Abstinenz hinter mir.

Von den vielen Fotoregeln die ich mir im Laufe der Zeit zu Eigen gemacht habe möchte ich zwei mit den nächsten beiden Bildern demonstrieren: Die Aufteilung einer Landschaftsaufnahme in Vorder-, Mittel und Hintergrund sowie die Wahl des Standortes. Beim nächsten Bild habe ich, da kein anderer Vordergrund vorhanden war, den Grasstreifen am Straßenrand mit einbezogen. Der ist also der Vordergrund, das Feld der Mittel- und die Häuser der Hintergrund.


Die Aufteilung wäre also soweit ok, aber so wirklich gefällt mir das Bild nicht. Das Feld ist nach beiden Seiten offen, es fehlt irgendwie etwas an den Seiten. Dadurch das links das Haus abgeschnitten ist verstärkt sich dieser Eindruck noch. Die Häuser von der Mitte aus nach rechts kann man nicht wirklich gut erkennen. Viel mehr war allerdings vom derzeiti- gen Standpunkt nicht zu erreichen, als bewegte ich mich ein Stück weiter die Straße entlang.

Da entstand dann das nächste, und wie ich finde um Längen bessere Bild.


Wie man sieht habe ich einen etwas interessanteren und wirkungsvolleren Vordergrund gefunden. Die Häuser auf der linken Seite wirken nun als komplette Häusergruppe. Von der Mitte aus nach rechts sieht man drei Hochhäuser die immer kleiner werdend ein Gefühl von Weite vermitteln. Dass das Bild an der rechten Seite noch immer offen ist stört, wie ich finde hier gar nicht, sondern verstärkt das das Gefühl der Weite. Insgesamt macht dieses Bild, meiner Meinung nach, einen wesentlich gelungeneren und interessanteren Eindruck als das vorherige.

Das also zur Fotografie, und nun zu den Schulterproblemen:

In den letzten Beiträgen habe ich unter anderem davon geschrieben dass ich Probleme mit meiner rechten Schulter habe. Am Freitag wurde die per MRT untersucht. Nun habe ich das Ergebnis: Eine Verkalkung des Schultergelenks, eine Entzündung zweier Muskelsehnen im Ansatzbereich der Schulter und eine Degeneration des Sehenansatzes des Bizepsmuskels im Bereich des Schultergelenks, insgesamt begleitet von einem Schultergelenkerguss.

Teilweise habe ich mir das wegen der jahrzehntelangen, teilweise ziemlich schweren, Arbeit auf dem Grundstück zugezogen. Nach irgend einer Arbeit, ich weiß gar nicht mehr was das für eine war, hatte ich zum ersten Mal starke Schmerzen in der Schulter. Durch Spritzen und andere Behandlungen wurde ich die Schmerzen zwar los, sie kamen aber von Zeit zu Zeit, besonders bei bestimmten Arbeiten immer wieder.

Durch den Gewaltumzug mit Hausentrümpelung der mir von meiner Familie aufgezwungen wurde ist es jetzt ziemlich drastisch geworden. Da ich die Probleme inzwischen mehrere Wochen habe, habe ich mich schon daran gewöhnt weitest gehend mit dem linken Arm zurechzukommen.

Morgen hole ich mir eine Kopie des Befundes bei der Hausärztin ab. Mit diesem Befund, und der CD die ich beim MRT erhalten habe werde ich dann einen Orthopäden aufsuchen. Ich hoffe der kann mir helfen und ich behalte keine bleiben- den Schäden zurück.

Zum guten Schluss noch mal ein Bild vom grünen Teich, dieses Mal von der anderen Seite aus. Die Fotografie-Regel zu diesem Bild: Einen Standpunkt suchen von dem man möglichst viel vom Teich ins Bild bekommt  und das dann auch noch gut aussieht! ;-)


Kommentare:

  1. Hallo Hans,

    zuerst einmal zu den beiden Bildern, wo das zweite Bild ganz klar der Favorit ist. Du hast das alles auch wunderbar beschrieben. Der Teich ist und bleibt ein Teich, von welcher Seite auch immer. ;-)

    Solche Schulterprobleme hatte ich sehr viele Jahre und eigentlich wollte ich mir das mit Laser wegschießen lassen. Aber mein Orthopäde hat mir davon abgeraten, weil es doch wieder kommen kann. Ich habe viele Krankengymnastikstunden verordnet bekommen. Da wurde meine Schulter vereist, wegen der Schmerzen. Ich konnte kaum noch den Arm heben und habe lange Zeit mit Einschränkung gelebt.

    Später dann habe ich mir mal ein Buch gekauft, die 5 Tibeter. Dort waren Übungen, die ich täglich machen wollte. Mit je 5 Übungen, jeder der 5 Arten fing ich an und steigerte es mit der Zeit. Ich machte es täglich, auch im Urlaub. Eines Tages fragte mich eine Freundin, die ich lange nicht mehr gesehen hatte, was denn meine Schulter macht. Und erst da merkte ich, alles war weg! Danach habe ich nie wieder Probleme mit meiner Schulter gehabt bis zum heutigen Tag.

    Liebe Grüße, Katharina

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  2. Hallo Katharina,

    danke für deinen Tipp, ich hab mir mal Videos dazu angeschaut. Allerdings liegen im Moment wirkliche Schäden vor, wie das MRT-gezeigt hat. Entzündung, Sehnenanriss, Wasser im Gelenk usw., das muß ich erst mal weg bekommen.
    Meine Schulter wurde nicht vereist oder still gelegt, das wird nicht mehr gemacht, da sie davon steif bleiben kann. Die Schmerzen haben, nachdem ich über die gestern erhaltene Spritze (siehe neuer Beitrag) einmal geschlafen habe, auch schon nachgelassen.
    Die 5 Tibeter werde ich aber nicht vergessen, wenn ich sicher bin dass ich mich wieder richtig bewegen kann werde ich die mal ausprobieren.

    L. G., Hans

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    1. Hallo Hans,

      das vereisen ist nur gegen den Schmerz, ansonsten unsinnig. Und natürlich habe ich damals auch Spritzen bekommen gegen die Entzündung. Aber einmal habe ich es im Urlaub bekommen in der dominikanischen Republik. Das vereisen half mir die Nacht zu überstehen und am nächsten Tag war ich beim Arzt. Die Behandlung erfolgte fast noch besser als in Deutschland. Nach 3 Tagen war ich das alles wieder los.

      Die Übungen der 5 Tibeter kann man bis ins hohe Alter machen. Sie tun dem Körper ausgesprochen gut und man fühlt sich fit.

      Deinen neuen Beitrag wollte ich schon kommentieren aber nach dem 4. Versuch gab ich auf. Vielleicht klappt es ja später noch einmal.

      Liebe Grüße, Katharina

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  3. Hallo Katharina,

    jetzt hat es ja doch geklappt mit dem kommentieren, wie gut das du so hartnäckig bist. ;-)

    Wie schon angekündigt werde ich mich mit den 5 Tibetern befassen und hoffe dadurch ein biblisches Alter zu erreichen! ;-)

    L. G., Hans

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