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Dienstag, 28. Oktober 2014

Neues zu den Schulterproblemen

Heute war es endlich soweit, mit der beim MRT erhaltenen CD und dem Befund den meine Hausärztin erhalten, und für mich kopiert hatte, besuchte ich einen Orthopäden. Da ich keinen Termin hatte sollte es sehr lange dauern. Ich hatte es mir aber kaum im Wartezimmer gemütlich gemacht, da wurde auch schon mein Name aufgerufen. Der Arzt war auch sofort da, und zeigte mir anhand der auf der CD enthaltenen Bilder die Beschädigungen in meiner Schulter.

Ohne seine Erklärung hätte ich da gar nichts gesehen und auch anhand dieser Erklärung war mir nicht alles klar. Aber so wie ich es verstanden habe gibt es da Abnutzungen, die im Laufe der Jahre entstanden sind, sowie akute Probleme die jetzt durch die Überlastung beim Umzug und der Entrümpelung meines Elternhauses entstanden sind.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Terminprobleme und Porridge

Gestern habe ich meine fünfte und letzte B12-Spritze bekommen. Dachte ich! Weil nämlich bei mir der Mangel ziemlich drastisch war, und mir die Spritzen so gut bekommen, hat meine Ärztin gleich noch mal fünf verordnet.

Außerdem möchte sie nun der Ursache auf den Grund gehen. Dazu bedarf es unter anderem einer Magenspiegelung. Ein B12-Mangel weist nämlich auf eine chronische Magenschleimhautentzündung hin. Im Magen wird etwas hergestellt das der Darm dann zur Verwertung des B12 braucht. Hat man so eine Entzündung im Magen ist die Herstellung be- hindert, und somit auch die Verwertung im Darm. Infos dazu unter anderem hier: Vitamin B12-Mangel

Die Ärztin sagte mir das man eine chronische Magenschleimhautentzündung gar nicht unbedingt spüren muss. Obwohl, ich habe immer irgendwie ein bisschen Magen/Darm-Probleme. Mal mehr mal weniger. Allerdings habe ich das auf Grund meiner Wechselschicht schon fast als normal befunden. Jedenfalls könnte es ganz gut sein das ich so etwas habe. Also eine Magenspiegelung!

Dazu muss man einen Termin haben. Ich habe also herum telefoniert und musste feststellen dass der frühest mögliche Termin der 15.5.14 ist. Also fast drei Monate noch!

Wer also heute Magenschmerzen hat weiß "schon" in 3 Monaten ob es etwas ernstes ist das evtl. sofort operiert wer- den muss! Kaum zu glauben!

Ärztliche Hilfe ist also in weiter Ferne! Nur einer ist immer und zu jeder Zeit prompt zur Stelle: Dr. Google! Also habe ich mal gelesen was der so zum Thema Magenschleimhautentzündung sagt, zu Ursachen und Selbsthilfemaßnahmen. Und nun werde ich mal versuchen ein wenig danach zu leben.

Rauchen tue ich sowieso nicht, Kaffee trinke ich eigentlich eher wenig, aber das kann man ja auch noch einschränken. An Alkohol trinke ich ab und zu mal Bier, härtere Sachen sowieso nicht. Aber auch das kann man einschränken. Dazu Heilkräutertees und ein Wundermittel: Haferschleim, weil der die Magen und Darmschleimhäute mit einer Schutzschicht überzieht.

Da wird sich nun so mancher schütteln, aber ich verwende nicht direkt Haferschleim, sondern mache mir Porridge, das schottisch/englisch/australische Nationalgericht. Die Herstellung ist ganz einfach:

Eine Tasse Milch, eine Tasse Wasser, eine Tasse Haferflocken, eine Prise Salz. Für eine Person reicht eine kleine Tas- se, für zwei Personen eine großer Kaffeepott. Jedenfalls kommt es auf das Mischungsverhältnis an. Wer für eine Groß- familie kocht kann den Begriff Tasse durch Schüssel ersetzen.

Wasser und Milch kommen in einen Topf, die Haferflocken werden gleich nach dem Einschalten der Kochplatte eingerührt. Das Ganze muss nun kurz aufkochen und anschließend bei kleinster Stufe ein paar Minuten weiterköcheln, bis das Porridge ordentlich eingedickt ist. Zum Schluss kommt noch eine Prise Salz dazu.

Das war es eigentlich schon. Mir schmeckt es schon so, aber man kann es natürlich unendlich variieren. Zucker, Honig, Sahne, Früchte, Nüsse, Beeren und was einem sonst noch so einfällt können benutzt werden um das Porridge zu veredeln. Auf alle Fälle ist das Ganze sehr gesund und eine Wohltat für Magen und Darm.

Ein gesundes Leben also, man muss ja was tun, denn auf die ärztliche Versorgung kann man ja wohl immer weniger zählen. Wobei ich jetzt nicht unbedingt die Schuld bei den Ärzten suche. Das Hauptübel sind wohl die drastischen Sparmaßnahmen der Krankenkassen. Wer weiß was da noch alles auf uns zu kommt.

Zu einem gesundem Leben gehört auch gesunder Schlaf, und damit werde ich mich jetzt befassen. Gute Nacht also, und allen die dies lesen wünsche ich jede Menge Gesundheit und ein langes Leben in Harmonie und Zufriedenheit.

Dienstag, 4. Februar 2014

Ein neues Leben


Ein großer Titel für einen kleinen Beitrag. Aber wenn es nun mal so ist darf man es ja sicher auch so schreiben. Ich hatte in meinem letzten Beitrag davon berichtet das bei mir ein prägnanter B12-Mangel festgestellt wurde. Behoben werden soll er durch, zunächst einmal, fünf Spritzen. Heute Nachmittag bekomme ich die dritte davon.

Zwei habe ich also schon erhalten. Und... ...ja... ...wie soll ich es nur beschreiben? Ich platze fast vor Energie und Kraft, ich kann nicht mehr lange auf der Couch sitzen, in mir ist ein Bewegungsdrang der mich an die Arbeit oder zu einem Marsch durch den Wald zwingt. Alles ist anders, ich fühle mich wie aus einem Dornröschenschlaf erwacht, sehe die Welt mit ganz anderen Augen, nehme alles viel intensiver wahr, das Essen schmeckt mir unvergleichlich besser als vorher, mein Kopf arbeitet besser usw., usw.!

Ich breche nach der Arbeit nicht mehr auf der Couch zusammen, sondern esse gemütlich mein Mittagessen und gehe dann frisch und ausgeruht an die Arbeit, auf Einkaufstour oder was sonst so anfällt. Auf der Arbeit bin ich wieder der Leader der alle Fäden in der Hand hat und löse Probleme "am laufenden Band"! Ich kann auch wieder lange und aus- dauernd reden, sehr zur Verwunderung meiner Kollegen, die sich schon an meine Einsilbigkeit gewöhnt hatten.

Also wie ich schon im Titel schrieb: ein neues Leben! 

Am Sonntag hat es mich in den Wald getrieben. Eine Kamera hatte ich natürlich auch mit, viel fotografiert habe ich aber nicht. Ich war so begeistert von meiner neuen Kraft und Energie das ich wie aufgedreht durch den Wald "galoppiert" bin, einen Berg nach dem anderen hinauf gespurtet, und so meinen 3-Stunden Spaziergang in weniger als der Hälfte der Zeit absolviert habe. 

Ein wenig fotografiert habe ich dann doch, wobei ich aus vollem Lauf stehen bleiben und trotzdem die Kamera total ruhig halten konnte. Kein bisschen Gewackel wegen Atemnot oder Erschöpfung!

Viele lohnende Motive gab es nicht, die Landschaft ist ja noch reichlich kahl. Und so habe ich mich auf einige Licht- situationen beschränkt. Wenn die Sonne tief steht und seitlich in die Landschaft leuchtet sieht auf einmal etwas ganz banales wunderschön aus.


Leider kann man mit so einem Bild die Realität nur annähernd wieder geben. Wer sie selbst einmal genießen möchte, sollte sich selbst mal spät nachmittags an einem sonnigen Tag in die Natur begeben.


Als ich zu Hause ankam war ich nicht erschöpft, sondern fühlte mich frisch und fit und hätte gleich wieder los laufen können.

Also alles ganz toll. Was mich ein wenig traurig macht ist die Tatsache dass ich zurück blickend erkennen muss das ich dieses Problem wohl schon sehr lange hatte. Es war wirklich schon sehr lange so, dass ich mich müde, erschöpft und wenig leistungsfähig fühlte. Ich war auch oft krank ohne dass man genau hätte sagen können was ich habe. Das wurde dann auf den Kreislauf geschoben, evtl. einem Virus oder ähnlichem.

Wie hätte mein Leben verlaufen können wenn das Problem schon viel früher erkannt worden wäre?

Dienstag, 21. Januar 2014

Vitaminmangel

Lange Zeit habe ich mich nicht mehr gemeldet. Das lag zum Teil daran das immer irgend etwas los war was mich daran gehindert hat. Allerdings gab es schon Zeiten wo ich es durchaus etwas hätte schreiben können. Allerdings war ich da- zu dann einfach irgendwie viel zu fertig und brachte einfach keine Konzentration dazu auf.

Ich hätte ja auch nicht gar nicht gewusst was ich hätte schreiben sollen. Spazieren und Fotografieren findet schon lange nicht mehr statt. Backen tue ich schon noch, es wird auch immer ganz gut, aber irgendwie habe ich das Gefühl das ich nicht so voll dabei bin, irgendwie neben mir stehe. 

Ich bin ziemlich vergesslich geworden, z. B. tue etwas und weiß im nächsten Moment nicht mehr ob ich es getan habe. Habe ich nun schon Salz zum Mehl hinzugefügt? Wie viel Gramm Mehl habe ich denn jetzt abgewogen? Auch sonst bin ich ziemlich konfus und unkonzentriert geworden, fühle mich ziemlich "unfit", habe überhaupt keinen Trieb mehr, wie schon geschrieben: das Gefühl neben mir zu stehen, usw.!

Zuletzt wurde das sehr schlimm und ich hatte sogar kleiner Aussetzer, ich sackte einfach weg, war kurz einfach nicht da. Zwar konnte ich mich immer wieder fangen bevor ich endgültig auf den Boden knallte, aber jetzt fand ich das es Zeit wurde ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Meine Ärztin nahm mir Blut ab und schickte es zur Untersuchung. Ein großes Blutbild zuerst mal, was schon etwas besseres ist. Dazu ließ sie aber noch einige Untersuchungen durchführen die nicht zum Normal-Standard gehören.

Die Ergebnisse des großen Blutbildes waren schnell zurück. Alle Werte nicht nur gut sondern sogar hervorragend! Allerdings etwas deprimierend für mich, weil es keinen Hinweis auf die Ursache meines Zustandes ergeben hatte.

Zum Schluss fehlte nur noch das Ergebnis des B12-Tests. Davon erhoffte ich mir gar nichts, denn ich war mir sicher dass ich durch mein selbst gebackenes Brot aus Vollkornmehl reichlich mit B-Vitaminen versorgt wäre.

Aber dann kam das Ergebnis: Einen prägnanten Mangel nannte es die Ärztin. Nur etwas mehr als die Hälfte des Richt- wertes konnte bei mir fest gestellt werden. Und wenn ich nun mal googele was so ein Mangel bewirkt finde ich all die Symptome unter denen ich leide. Sogar das Brennen auf der Zunge, über das ich mich schon gewundert hatte, aber infolge meines Zustandes nicht weiter beachtet hatte. Als ich las das auch der Geruchs- und Geschmackssinn beeinträchtigt ist fiel mir auf das genau das auf mich zutraf. Einen besonderen Duft  konnte ich z. B. beim Brot backen nicht fest stellen, und es war schon öfter so das meine Backerzeugnisse zwar von anderen gelobt wurden, ich aber nicht wirklich etwas besonderes schmecken konnte.

Nun bekomme ich also Spritzen, eine pro Woche. Die erste habe ich mir heute abgeholt. Erfolg soll sich aber erst auf längere Sicht, evtl. nach der zweiten Spritze zeigen. Ich bin schon sehr gespannt und voller Hoffnung! Hatte von euch auch schon mal jemand Erfahrung mit dieser Problematik, kann von seinen Erfahrungen berichteten und/oder kann mir evtl. noch ein paar zusätzliche Tipps geben?

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Stressige Zeiten... ...gehen auch mal vorbei!

So, endlich mal wieder Zeit für's Bloggen. In Tochters neuer Wohnung ist soweit alles fertig. Heute habe ich noch eine Wohnzimmerlampe montiert. Ein paar Vorhangstangen warten noch auf die Montage, aber das kommt jetzt so nach und nach. In nächster Zeit auch noch je eine Lampe für die Küche und das Esszimmer und vielleicht noch das eine oder andere Kleinmöbel. Aber dafür muss erst mal das Sparschwein wieder heran gefüttert werden.
 
Eigentlich wollte ich ja nach meiner OP und anschließender Wundheilungszeit erst mal ganz vorsichtig wieder mit grö- ßerer Belastung anfangen. Deshalb war ich auch sehr froh das sie alle ihre Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen beim Renovieren und Zusammenbau der Möbel helfen wollten. Von all denen packte dann aber nur eine junge Dame mit an. Alle anderen kamen zwar, schauten aber nur, plauderten, tranken Kaffee, aßen was gerade da hatten und verschwanden dann wieder.
 
Alle Wände und Decken sind mit Raufaser tapeziert und mussten gestrichen werden. In der Küche musste an zwei Wänden die Rauhfaser abgerissen und neu tapeziert werden. Beim Streichen der Räume und abreißen der Rauhfaser in der Küche packte die junge Dame wirklich tatkräftig mit an. Dann hatte sie aber auch keine Zeit mehr. Und so stand unsere Tochter einsam und alleine auf ihrer Baustelle.
 
Es half also nichts, der Vater musste ran! Zuerst mal die Küche tapezieren. Gestrichen wurde sie dann von Mutter und Tochter. Der Vater hatte nämlich genug mit den diversen Möbeln zu tun die zusammen gebaut werden mussten. Zuerst der Schlafzimmerschrank, dann eine Schrankwand fürs Wohnzimmer, eine Essecke, Sideboard und Vitrinenschrank fürs Esszimmer. Dazu noch Lampen montieren, ein Verdunklungsrollo im Schlafzimmer usw.!
 
Mutter und Tochter halfen zwar wo sie konnten, aber für die meisten Dinge hatte eben nur ich die Erfahrung und das handwerkliche Können. Außerdem gab es ja noch genug anderes zu tun. Putzen, ein und umräumen, Essen kochen usw.
 
Schließlich musste, trotz der neuen Möbel, auch noch ein Umzug stattfinden. Ihr Bett musste auseinander genommen, transportiert und wieder zusammen gebaut werden. Auch ein paar andere Möbel, sowie ihre Kleidung und sonstiger Be- sitz mussten umziehen. Es gab also genug zu tun, und so haben wir nun fast zwei Wochen nur gearbeitet, geschlafen, weitergearbeitet.... ....usw!
 
Aber, wie geschrieben, das Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht. Muss ja auch, denn am Montag geht für mich der Berufsalltag wieder los. 
 
Eine Sofaecke, sowie die Küchenzeile werden demnächst noch geliefert. Das dauert noch einige Wochen. Damit unsere Tochter aber schon in ihrer Wohnung leben kann, haben wir unseren Tapeziertisch als provisorische Arbeitsplatte in die Küche gestellt. Darauf steht eine Induktionskochplatte, Kaffeemaschine und was man noch so an elektrischen Geräten braucht. 
 
Unsere Tochter ist also nun in ihre erste eigene Wohnung eingezogen. Allerdings nicht nur sie, da würde sie sich zu einsam fühlen. Die Mutter ihrer Schulfreundin züchtet Katzen und hat ihr den ca. vier Monate alten Kater Rocky "spen- diert"! Am Anfang war er noch etwas scheu. Aber mittlerweile ist er schon ein kleiner Rowdy. Während unsere Tochter auf der Arbeit ist schauen wir ab und zu nach ihm.
 
Meine Frau kann ihn wegen einer Allergie nicht anfassen, aber Gott sei Dank habe ich solche Probleme nicht und so kann ich ihn ordentlich "durchknuddeln". Am liebsten legt er sich auf den Rücken und lässt sich den Bauch, und beson- ders unter dem Kinn kraulen. Das artet dann schon mal in einen kleine Ringkampf aus, er  umklammert meinen Arm und wälzt sich herum als wolle er mich per Judogriff umwerfen.
 
Zum Spazieren gehen und Fotografieren bin ich nicht gekommen währen dieser Zeit. Aber wenigstens zum Fotografieren komme ich jetzt wieder, und somit kann ich euch hier den Kater Rocky vorstellen:




Den Namen hat unsere Tochter schon gewählt bevor sie ihn"persönlich" kannte. Aber er passt, denn wenn er mit seinem Spielzeug durch die Wohnung tobt ist er schon ein kleiner Rocker.