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Donnerstag, 31. August 2023

Ein seltener Vogel ist durch unseren Heimatort geflogen, und hat auf einem der Hochhäuser eine Pause gemacht. Ich konnte eine Aufnahme machen, bevor er sich wieder in die Luft erhob und weiter flog.

Ich habe ihn wohl erschreckt. 😞



Freitag, 6. Juni 2014

Der Bergtierpark in Fürth-Erlenbach


Als wir hier in Heppenheim ankamen erzählte uns unser Vermieter das wir mit unserer Terminwahl Glück gehabt hätten, da wir an unserem letzten Wochenende gerade noch den Beginn der Hessentage in Bensheim mit bekämen. Nun ja, da wo sich Menschen zusammen ballen ist bei mir eher Flucht angesagt.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Ausflug nach Heidelberg, Altstadt


Nachdem wir uns das Schloß angeschaut hatten, nahmen wir uns die Altstadt vor. Das Rathaus ist auf alle Fälle immer wieder ein Foto wert. Dann, direkt gegenüber, die Heiliggeistkirche:

Ausflug nach Heidelberg, Schlossbesichtigung


Auch dieses Jahr wollten wir unseren Urlaub zu einem Abstecher nach Heidelberg nutzen. Für unsere Tochter war das sowieso der Höhepunkt, wobei ihr da wohl eher der Sinn nach Shopping stand. Sie hatte da schon lange einiges in der Planung.

Samstag, 31. Mai 2014

Der Bruchsee in Heppenheim


Der Bruchsee von der Starkenburg aus fotografiert

Am Vogelpark liegt der Bruchsee, den konnten wir uns also auch gleich anschauen. Das Wetter zeigte sich bedeckt und es nieselte ab und zu ein bisschen. Deswegen verzichteten wir auf eine Runde um den See und besichtigten ihn nur vom Südufer aus.

Freitag, 30. Mai 2014

Vogelpark in Heppenheim


Schon zwei mal waren wir in Heppenheim, und haben es doch nie in den Vogelpark am Bruchsee geschafft. Dieses Mal war es dann so weit. Schließlich, und das habe ich bisher vergessen zu schreiben, haben wir ja unser Kind dabei. Und so ein Kind will ja auch bespasst werden. Auch wenn es schon 27 Jahre alt ist! ;-)

Endlich in Heppenheim


Blick von der Starkenburg aus auf Heppenheim

Ja, seit Sonntag sind wir wieder in Heppenheim! Nachdem ich im letzten Jahr wegen meiner Erkrankung den Urlaub absagen musste, hatte ich mir den diesjährigen Urlaub als Ziel gesetzt. Mit diesem Ziel vor Augen fiel es mir leichter mich durch die schwere Zeit hindurch zu kämpfen.

Samstag, 14. September 2013

Der Herbst schleicht sich an

Gestern war es mal wieder Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang. Ich weiß gar nicht mehr wann ich das letzte Mal unterwegs war, aber lange her kann es nicht gewesen sein. Deshalb staunte ich auch als ich sah, dass ein Weg, der beim letzten Mal noch völlig frei war, nun schon von abgefallenen Blättern bedeckt war. 


Herbst also mal wieder. Jedes Jahr das gleiche Theater! Naja, es lässt sich nicht ändern. Immerhin hat der Herbst auch noch schöne Tage. Man muss sie nur erleben wollen und nicht zu Hause vor dem Laptop versauern. ;-)

Wenn man dann eine Stelle findet von der man weit hinaus schauen kann bekommt die Seele Flügel und fliegt hinaus in die Welt.


Ein Apfelbaum mit herrlich roten Früchten macht Appetit. Leider hindert ein Zaun am Zugriff. Aber immerhin kann man das leckere Obst ja per Foto mit nach Hause nehmen.


Eine sehr schöne Treppe, da geht man doch gerne hinauf:


Unsere Kirche versteckt sich noch hinter grünen Blättern. Wie lange wohl noch?


Heute ist es wieder regnerisch. Beim Einkaufen gerieten wir in eine wahre Sintflut. Wir saßen gerade wieder im Auto als plötzlich der Himmel die Schleusen öffnete. Zu Hause angekommen hatte es sich wieder einiger maßen beruhigt und wir konnte halbwegs trocken die Haustür erreichen. Unsere Tochter ist mit einer Freundin unterwegs. In ihrer neuen Woh- nung wird heute nichts gemacht, und so haben wir mal frei und können uns wieder mit unseren Vorlieben beschäftigen. Mit dem Bloggen also zum Beispiel.

Samstag, 11. Mai 2013

Expedition in den Stadtpark


Der Besuch der Kirmes war ziemlich kurz, und auch an unserer Tasse Cappuccino konnten wir uns nicht ewig festhalten. Vom angebrochenen Nachmittag war noch einiges übrig und so fand ich die Gelegenheit günstig meiner Frau etwas vorzuschlagen was ich schon länger in der Planung hatte. In unserer Stadt gibt es auch Parkanlagen, unter anderem eben den Stadtpark. Unzählige Male bin ich schon daran vorbeigefahren und gelaufen und habe dabei die Wiese mit dem Blumenbeeten gesehen, dahinter Bäume. 

Ich habe ihn immer für ziemlich klein gehalten, unseren Stadtpark. Und bin auch nie auf die Idee gekommen da mal spazieren zu gehen. Vor einiger Zeit habe ich aber mal die Gegend per Google Earth von oben angeschaut und dabei gesehen dass er sich doch noch ein ganzes Stück ins Hinterland erstreckt. Da war ich natürlich gleich neugierig. Und diese Neugier wollte ich nun befriedigen. Meine Frau war zu meiner Freude einverstanden und so marschierten wir los. Am Eingang begrüßte uns der kleine Ziegenbock, der über den Park wacht.


Man sagt dass er, Frauen die nicht nett zu ihren Männern sind in den... ....naja, ihr wißt schon! ;-)

Durch Efeu-umrankte  Tore geht es weiter. An den Masten ganz rechts erkennt man das die Bahnlinie hinter dem Park liegt.


Ein Blick zurück zeigt die Rückseite unseres Standesamts. Als ich meine ehemalige Verlobte geheiratet habe war es allerdings noch nicht da, sondern im Rathaus.


Im Weitergehen gibt es Bäume anzuschauen, die teilweise etwas fremdartig und exotisch anmuten...



..und schließlich findet man eine weitläufige Spiel- und Liegewiese.


Am Rand dieser Wiese gelangt man über eine Treppe zu einem Aussichtspunkt.


Leider ist die Aussicht schon ziemlich zugewachsen. So kann man noch nicht mal unseren Fluss sehen der unten im Tal seinen Weg sucht.


Hinter dem Parkteil des Stadtparks geht es noch weiter in ein kleines Wäldchen. Durch dieses Wäldchen gelangt man auch zu weiteren Ausflugszielen, dem Hammerteich und schließlich zum Hohenstein. Aber wir haben uns erst mal zufrieden gegeben. Der Hauptzweck war dieses mal das Spazieren gehen und erholen. Und zwischen- durch halt ein paar Fotos mit der "Am-Gürtel-Kamera". 

Aber demnächst werde ich wohl meine DSLR-Ausrüstung in den Park schleppen und dabei auch an der Wald- grenze nicht halt machen. Soviel ich jetzt weiß gibt es da nämlich nicht nur Bäume sondern auch einige andere schöne Motive zu entdecken.

Freitag, 10. Mai 2013

Stadtbesuch


Gestern war wieder sehr schönes Wetter. Außerdem Feiertag. Und da bei uns in der Stadt gerade Kirmes ist beschlossen wir uns die mal anzuschauen. Eigentlich gibt es da ja nichts für uns. Zuerst mal ist uns alles so- wieso zu teuer.

Uns in den Fahrgeschäften die Körperfunktionen durcheinander wirbeln zu lassen sehen wir nicht als Vergnügen an. An den Losbuden schauen wir uns zuerst an was es da zu gewinnen gibt, und da nie etwas dabei ist was wir haben wollen, brauchen wir auch keine Lose zu kaufen. Essen mögen wir auch nichts auf der Kirmes, da setzen wir uns lieber in ein Lokal. Und was es da sonst noch so zu kaufen gibt, brauchen wir entweder nicht und/oder kann man wesentlich preiswerter woanders kaufen.

Also laufen wir einfach nur drüber und schauen uns alles an. Offenbar tun das viele andere auch. Wenn ich als Kind mit meinen Eltern die Kirmes besuchte gehörte das Schlange stehen fest dazu. Auf den Kinderkarussellen musste man schon schnell sein wenn man das gewünschte Fahrzeug erwischen wollte. Auch bei den anderen Fahrgeschäften musste man oft einige Zeit warten bis man dran war.

An den Losbuden drängten sich die Leute, und erst wenn sie die Arme voller Stofftiere, Blumentöpfe usw. hatten stellten sie fest das der ganze Kram bei weiteren Unternehmungen doch recht hinderlich war. Wo es ess- oder trinkbares gab musste man sich durch boxen um auch etwas abzubekommen. Und auch die Leute die Spielzeuge oder irgend welchen anderen Kram verkauften konnten über Absatz nicht klagen.

Heute stelle ich immer wieder fest, dass selbst bei größtem Gedränge in den Gängen die Verkäufer oft untätig an oder in ihren Ständen stehen. Die Fahrgeschäfte starten meist nur dürftig besetzt. Und auch da wo man Hunger und Durst stillen kann ist nicht viel los.Wer bereit und in der Lage ist Geld auszugeben muss nie lange warten bis er sein Geld los ist.

Eigentlich tun mir die Leute die bei der Kirmes ihr Geld verdienen ja leid. Sie haben bestimmt kein leichtes Leben. Aber es ist nun mal so dass viele Leute nicht mehr viel Geld in den Taschen haben und es auch nicht mehr so leicht ausgeben.

An der Achterbahn war noch verhältnismäßig viel los. Und obwohl sie kaum mit den stationären Achterbahnen in den Vergnügungsparks zu vergleichen ist wurde doch ordentlich gekreischt.



Mitten im Gedränge kam uns ein Spielmannszug entgegen und erfreute uns mit Blechmusik:


Das Riesenrad wäre eventuell eine gute Gelegenheit für Fotos aus großer Höhe gewesen. Aber meine Frau leidet unter Höhenangst, und alleine hatte ich keine Lust. Also gibt es nur ein Riesenrad von unten zu sehen.


Im Außenbereich eines nahe gelegenen Restaurants tranken wir dann noch eine Tasse Cappuccino und erholten uns vom Marsch über die Kirmes. Das war eigentlich schon fast der schönste Teil unseres Ausflugs. Was noch schöner war erzähle ich in meinem nächsten Beitrag

Sonntag, 18. November 2012

Die Carolinen-Brücke in Holzwickede

Am Samstag hatte ich frei, und dazu passend schien sogar die Sonne. Meine Frau hatte in Holzwickede zu tun und ich begleitete sie. Da auch meine Tochter mitgekommen war konnte ich die Damen ruhigen Gewissens ihren Tätigkeiten überlassen und mich meinen widmen.

Ich wollte schon lange mal die neu erbaute Carolinen-Brücke besuchen und fototechnisch auswerten. Das tat ich dann also. Holzwickede ist durch die Bahnlinie geteilt, wer von einer Seite zur anderen wollte musste früher eine einzige vorhandene Unterführung benutzen. Da auf der Nordseite ein Neubaugebiet erschlossen wurde, wollte man den Weg zur Innenstadt komfortabel verkürzen. In den Türmen auf beiden Seite befinden sich Aufzüge, so dass sie auch für Rollstuhlfahrer, Gehwagen-Benutzer usw. nutzbar ist.

Schlagzeilen hat die Brücke gemacht weil sie wesentlich teurer wurde als geplant. Aber nun ist sie mal da und man kann sie fotografieren und auch die Aussicht fotografisch auswerten.



Auf beiden Seiten kann man über eine Treppe, oder wie schon erwähnt auch über einen Aufzug auf die Brücke ge- langen. Ich nahm natürlich die Treppe, denn da ich Elektriker von Beruf bin kenne ich die Technik und vertraue ihr deshalb nicht.



Das Neubaugebiet befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Zeche, der Zeche Caroline, deshalb haben sowohl das Neubaugiet wie auch die Brücke diesen Namen erhalten. Aber nicht nur die Namensgebung erinnert daran. Am Fuße der Brücke, auf der Seite zum Neubaugebiet hin findet man ein Arrangement das an die ehemalige Zeche erinnern soll.


Hoffentlich sind alle Schächte und Stollen gut verfüllt, so dass die Hausbesitzer nicht mit Bergbauschäden rech- nen müssen.

Oben auf der Brücke, Richtung Südseite und Innenstadt:


Richtung Nordseite. Blick auf einen Teil des Neubaugebietes. Am Horizont sieht man die Bäume die entlang der Chaussee stehen, dahinter befindet sich der Dortmunder Flughafen.


Nun aber zur Eisenbahnlinie die den Bau der Brücke erst erforderlich machte. Es sind schon einige Geleise die unter der Brücke durch führen.





Das ehemalige Bahnhofsgebäude wurde abgerissen und durch einen modernen Haltepunkt ersetzt.


Soviel erst mal zu Carolinen-Brücke und Umgebung. Vielleicht wird man ja irgendwann mal vergessen wie teuer sie war und wie viel Ärger sie verursacht hat. Ich fand es jedenfalls sehr nett von der Gemeinde Holzwickede dass sie extra für mich und mein Foto-Hobby eine Brücke gebaut hat! ;-)

Sonntag, 30. September 2012

Spazieren und Fotografieren

Wenn man oft im Umfeld der eigenen Wohnung spazieren geht, wandelt man natürlich auf reichlich ausgetretenen Pfaden. Zum Naturerlebnis spielt das keine Rolle, da kommt es auf die Bewegung in der frischen Luft und wenn möglich im Sonnenschein an. 

Wenn man allerdings Hobby-Fotograf ist, und bei so einem Spaziergang auch gerne die Kamera verwenden möch- te, kann man schon Probleme bekommen. Geeignete Motive zu finden ist nicht immer einfach, und auf einem Weg den man schon unzählige Male fotografierend begangen hat, schon gar nicht.

Allerdings sehe ich beim Fotografieren auch immer den Lerneffekt, so kann man ja immer wieder das selbe foto- grafieren und dabei hoffentlich immer besser werden. Dass es dann für die Betrachter der Fotos nicht langweilig wird, wenn man einige der Ergebnisse zeigt, kann man nur hoffen.

Beim ersten Bild habe ich versucht einige Lehrsätze zur Landschaftsfotografie zu verwenden. Vordergrundobjekte, wie hier die Pflanzen am Wegrand, sollen ein Bild interessanter machen und zur räumlichen Darstellung beitragen. Die Reihe der Strommasten, die Linien im abgeernteten Feld, und evtl. auch die Linie des Waldrandes sollen den Betrachter ins Bild ziehen auf die Häuser im Hintergrund zuführen.  Die Trennlinie zwischen Himmel und Erde ist im Verhältnis 1/3 zu 2/3 gewählt. Das Licht ist nicht ganz so toll, da große Teile der Landschaft im Wolkenschat- ten lagen.


Soweit es ohne große Verrenkungen möglich ist, und es nicht so hell dass man auf dem Display nichts erkennen kann, bevorzuge ich beim Fotografieren mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera meistens die folgende Vorge- hensweise:

Die Kamera, die ich am Trageband um den Hals trage, drücke ich soweit vor meinem Gesicht nach vorne, dass das Trageband gespannt ist. Das ergibt eine stabile Haltung, mindert die Verwackelungsgefahr, und ermöglicht mir einen bequemen Blick auf das Display. Nun betrachte ich das was ich auf dem Display sehe genau so wie ich später das Foto betrachten und beurteilen würde. Wie ist die Bildaufteilung? Steht irgendwas im Weg? Wird irgendwas abgeschnitten, oder durch anders abgedeckt? 

Dazu verwende ich auch die Linien zum goldenen Schnitt oder zur Drittel-Regel die ich einblenden kann. Oft wechsele ich dann noch meinen Standpunkt, ein Schritt zur Seite kann z. B. ein Teil eines Hauses das durch einen Busch im Vordergrund abgedeckt wird ins Bild bringen. Oft zoome ich noch ins Bild hinein oder daraus heraus um den Bildausschnitt ausgewogener zu machen.

Als Beispiel habe ich mal einen Blick in unser Tal:


Als Vordergrund habe ich hier die Leitplanke mit einigen dahinter stehenden Gewächsen genommen. Eigentlich habe ich für die Gestaltung die Linien zum goldenen Schnitt genommen. Das Verhältnis Erde/Himmel stimmt, nur habe ich die rechte Hilfslinie so ausgerichtet das der Baum rechts zum Motiv wird. Dabei ist er eher Statist in die- sem Bild, der Talblick soll ja Hauptdarsteller sein. So teilt er nun eigentlich das Bild auf, links der Talblick rechts ein Blick auf die Hangwiese. Das Auge des Betrachters irrt so im Bild hin und her.

Also versuche ich es mit einer günstigeren Aufteilung und rücke den Baum an den rechten Rand.


Das ist schon weniger irritierend, das Bild wird nicht mehr durch den Baum aufgeteilt, sondern eher eingerahmt. Allerdings ist auf der linken Seite einiges unsehenswertes, und der hohe Baum halblinks wirkt auch etwas deplat- ziert. Also wähle ich nun den Ausschnitt noch etwas enger.


So finde ich das Bild schon ausgewogener, die Leitplanke mit den Gewächsen bildet, obwohl auch beschnitten, immer noch den Vordergrund, dahinter führt der Blick ins Tal, das links und rechts von Bäumen von Bäumen ge- rahmt ist. Dazu im Hintergrund ein zartblauer Himmel mit weißen Wolken. Fast perfekt, finde ich!

Seit einiger Zeit behindert eine Baustelle unseren Einkaufsweg. Die rotweißen Absperrungen bringen willkommene Farbe ins Bild, also wollte ich das so festhalten.


Hier gefiel mir nun auch die Aufteilung nicht so wirklich. Der Baum im linken Bereich nahm mir zu viel Platz ein, und trennte auch ein Teil des Bildes ab.


Schon besser, aber nun habe ich rechts nicht aufgepasst, da ist noch etwas Platz verschwendet. Also noch mal:


So kann man das Bild nun lassen, finde ich. Außer man möchte noch eins drauf setzen und z. B. das 16 : 9-For- mat verwenden.


Naja, keine besonders tollen Motive, aber zum Üben reicht es. Auch ein einfacher Baum kann, wenn ein interes- santer Ausschnitt gut ins Bild gesetzt wird, zu einem interessanten Bild werden.


Mittlerweile hatte es angefangen zu dämmern. Das gab mir die Möglichkeit etwas anderes auszuprobieren. Die automatische Belichtung der Kamera versucht immer ein Bild in normaler Helligkeit einzustellen. So dass also ein Bild das abends aufgenommen wird, genau so hell ist wie eins das bei hellem Mittagslicht aufgenommen wird. Wenn man möchte dass das Motiv gut und deutlich gesehen wird ist das gut. Aber was ist wenn man möchte dass das Bild genau die vorhandene Lichtsituation darstellen soll?

Zuerst mal ein Bild das ich mit automatischer Belichtung fotografiert habe:


Von der Belichtung her kein schlechtes Bild (alles andere lassen wir mal außen vor! ;-) ), aber von Dämmerung ist nichts zu sehen.

Gott sei Dank hat ein schlauer Mensch die Belichtungskorrektur erfunden. Ich stellte sie also in den Minus-Bereich und hatte nach einiger Ausprobiererei ein Bild dass den Original-Lichtverhältnissen entspricht.


Beim nächsten Bild kann man auch kaum glauben dass es in der Dämmerung aufgenommen wurde. 


Also wieder Belichtungskorrektur im Minus-Bereich und schon sieht es in etwa original aus:


Diese Motive machen natürlich nicht so sehr viel her. Aber irgendwann kommt man sicher mal in die Situation dass man eine besondere Lichtstimmung darstellen möchte, aber die Kamera stur die 08/15-Belichtung einstellt. Für solche Fälle, unter anderen, gibt es die Belichtungskorrektur. Es lohnt sich wenn man sich damit vertraut macht. Ausprobieren kostet ja, zumindest bei einer Digitalkamera, nichts!