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Donnerstag, 17. Januar 2019
Besuch auf dem Balkon
Heute hat uns das etwas dunklere Eichhörnchen besucht. Wieder durch die Doppelverglasung unseres Wohnzimmerfensters fotografiert:
Dienstag, 1. Januar 2019
Kostgänger auf unserem Balkon
Auf unserem Balkon haben wir eine kleine Nagetier-Snackbar eingerichtet, die auch gut angenommen wurde. Leider sind die Besucher ein wenig scheu, deshalb kann ich sie nur durch das Fenster fotografieren. Doppelverglasung, und die Stützstäbe der Orchideen, die auf dem Fensterbrett stehen, sieht man auch noch als Schemen.
Aber besser als nichts, oder?
Aber besser als nichts, oder?
Samstag, 5. September 2015
Besuch im Dortmunder Zoo
Letzte Woche hatte ich ein paar freie Tage, und die haben wir unter anderem genutzt um den Dortmunder Zoo zu besuchen. Man merkt dass auch der Zoo an Finanzknappheit leidet.
Viele Käfige und Freigehege waren leer, und da wo die Tiere früher in großer Zahl vorkamen fand man nur noch vereinzelte Exemplare.
Aber trotzdem gab es noch das eine oder andere zu fotografieren, zum Beispiel den König der Tierwelt:
Viele Käfige und Freigehege waren leer, und da wo die Tiere früher in großer Zahl vorkamen fand man nur noch vereinzelte Exemplare.
Aber trotzdem gab es noch das eine oder andere zu fotografieren, zum Beispiel den König der Tierwelt:
Mittwoch, 12. August 2015
Von unserer schönen Landschaft kann ich nie genug bekommen, besonders wenn sie so schön von der Sonne ange- strahlt wird:
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Dienstag, 4. August 2015
Wenn schon kein Spatz in der Hand....
...dann wenigstens die Taube auf dem Dach:
Weil der Himmel entönig blau war habe ich ihn gegen einen aus meinen Wolkenbildern getauscht.
Weil der Himmel entönig blau war habe ich ihn gegen einen aus meinen Wolkenbildern getauscht.
Dienstag, 28. Juli 2015
Blick in die kleine Welt
Sonntag, 26. Juli 2015
Nachwuchs auf der Pferdekoppel
Nach dem gestrigen Sturm wollte ich mal schauen was es so an Sturmschäden gibt. Außer ein paar abgerissenen Ästen und Blättern gab es aber nichts zu sehen. Es war einfach ein schöner Sommertag, auch auf der Pferdekoppel.
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Sonntag, 2. November 2014
Herbstspaziergang mit der Spiegelreflexkamera
Wieder so ein wunderschöner Herbsttag. So schön das ich heute sogar zwei mal unterwegs war. Vormittags alleine mit der Kamera, nachmittags mit meinen beiden Grazien, Ehefrau und Tochter.
Vor ein paar Tagen habe ich ein Bild gezeigt das ich bei trübem Wetter aufgenommen habe. Es gefiel mir vom Bildaufbau gut, deshalb habe ich mir vorgenommen das Bild noch einmal bei besserem Wetter aufzunehmen. Heute war es soweit. Links zum Vergleich noch mal das "Trübwetter-Bild", rechts das heute bei gutem Wetter aufgenommene.
Vor ein paar Tagen habe ich ein Bild gezeigt das ich bei trübem Wetter aufgenommen habe. Es gefiel mir vom Bildaufbau gut, deshalb habe ich mir vorgenommen das Bild noch einmal bei besserem Wetter aufzunehmen. Heute war es soweit. Links zum Vergleich noch mal das "Trübwetter-Bild", rechts das heute bei gutem Wetter aufgenommene.
Dienstag, 21. Oktober 2014
Eine neue Heimat
In meinem letztem Beitrag habe ich noch davon geschrieben dass ich auf "unserem" Grundstück Rasen gemäht habe. Inzwischen ist einiges passiert. Es ist nicht mehr unser Grundstück, sondern gehört jetzt meiner jüngsten Schwester. Das Ende eines Dramas sozusagen. Aber der Beginn eines neuen schöneren Lebens für uns. In unserer schönen neuen Wohnung dessen absolutes Highlight für uns der Balkon ist.
Wer sich für die Gründe unseres Umzuges interessiert kann diesen Link anklicken: Gründe unseres Umzugs
In diesem Beitrag möchte ich ein paar Bilder unseres neuen Lebensbereichs zeigen. Der Stadtteil in dem wir jetzt leben ist eigentlich eine kleine Ortschaft für sich. Er ist rings herum von Feldern umgeben und dadurch auch vom anderen Stadtbereich abgetrennt.
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Sonntag, 15. Juni 2014
Von Rehen, Hasen und Mäusen
Vorige Woche habe ich fleißig Wiese gemäht. Wir haben ja einiges zu mähen auf unserem 4300 Quadratmeter großem Grundstück. Am Samstag machte ich dabei eine Entdeckung, keine schöne leider. Eine schon ziemlich angefressene Rehkitz-Leiche lag in der Wiese.
Ich mähte erst mal weiter und ließ um das Kitz herum das Gras vorerst stehen.
Freitag, 30. Mai 2014
Vogelpark in Heppenheim
Schon zwei mal waren wir in Heppenheim, und haben es doch nie in den Vogelpark am Bruchsee geschafft. Dieses Mal war es dann so weit. Schließlich, und das habe ich bisher vergessen zu schreiben, haben wir ja unser Kind dabei. Und so ein Kind will ja auch bespasst werden. Auch wenn es schon 27 Jahre alt ist! ;-)
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Donnerstag, 3. April 2014
Kater Rocky hat was Neues
Eigentlich wollte das Mutter-Tochter-Gespann ja nur neues Futter für Tochters Kater kaufen. Aber dann sahen sie dieses Katzenkörbchen und konnten nicht widerstehen.
Zuerst wurde es auf dem Küchentisch abgelegt, da der vorgesehene Platz erst noch mal gereinigt werden sollte. Kater Rocky konnte natürlich nicht warten, und musste den Neuerwerb schon mal unter die Lupe nehmen.
Sonntag, 30. März 2014
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Stressige Zeiten... ...gehen auch mal vorbei!
So, endlich mal wieder Zeit für's Bloggen. In Tochters neuer Wohnung ist
soweit alles fertig. Heute habe ich noch eine Wohnzimmerlampe montiert.
Ein paar Vorhangstangen warten noch auf die Montage, aber das kommt
jetzt so nach und nach. In nächster Zeit auch noch je eine Lampe für die
Küche und das Esszimmer und vielleicht noch das eine oder andere
Kleinmöbel. Aber dafür muss erst mal das Sparschwein wieder heran
gefüttert werden.
 
Eigentlich wollte ich ja nach meiner OP und anschließender
Wundheilungszeit erst mal ganz vorsichtig wieder mit grö- ßerer
Belastung anfangen. Deshalb war ich auch sehr froh das sie alle ihre
Freunde, Bekannten und Arbeitskollegen beim Renovieren und Zusammenbau
der Möbel helfen wollten. Von all denen packte dann aber nur eine junge
Dame mit an. Alle anderen kamen zwar, schauten aber nur, plauderten,
tranken Kaffee, aßen was gerade da hatten und verschwanden dann wieder.
 
Alle Wände und Decken sind mit Raufaser tapeziert und mussten gestrichen
werden. In der Küche musste an zwei Wänden die Rauhfaser abgerissen und
neu tapeziert werden. Beim Streichen der Räume und abreißen der
Rauhfaser in der Küche packte die junge Dame wirklich tatkräftig mit an.
Dann hatte sie aber auch keine Zeit mehr. Und so stand unsere Tochter
einsam und alleine auf ihrer Baustelle.
 
Es half also nichts, der Vater musste ran! Zuerst mal die Küche
tapezieren. Gestrichen wurde sie dann von Mutter und Tochter. Der Vater
hatte nämlich genug mit den diversen Möbeln zu tun die zusammen gebaut
werden mussten. Zuerst der Schlafzimmerschrank, dann eine Schrankwand
fürs Wohnzimmer, eine Essecke, Sideboard und Vitrinenschrank fürs
Esszimmer. Dazu noch Lampen montieren, ein Verdunklungsrollo im
Schlafzimmer usw.!
 
Mutter und Tochter halfen zwar wo sie konnten, aber für die meisten
Dinge hatte eben nur ich die Erfahrung und das handwerkliche Können.
Außerdem gab es ja noch genug anderes zu tun. Putzen, ein und umräumen,
Essen kochen usw.
 
Schließlich musste, trotz der neuen Möbel, auch noch ein Umzug
stattfinden. Ihr Bett musste auseinander genommen, transportiert und
wieder zusammen gebaut werden. Auch ein paar andere Möbel, sowie ihre
Kleidung und sonstiger Be- sitz mussten umziehen. Es gab also genug zu
tun, und so haben wir nun fast zwei Wochen nur gearbeitet, geschlafen,
weitergearbeitet.... ....usw!
 
Aber, wie geschrieben, das Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht. Muss
ja auch, denn am Montag geht für mich der Berufsalltag wieder los.
 
Eine Sofaecke, sowie die Küchenzeile werden demnächst noch geliefert. Das
dauert noch einige Wochen. Damit unsere Tochter aber schon in ihrer
Wohnung leben kann, haben wir unseren Tapeziertisch als provisorische
Arbeitsplatte in die Küche gestellt. Darauf steht eine
Induktionskochplatte, Kaffeemaschine und was man noch so an elektrischen
Geräten braucht.
 
Unsere Tochter ist also nun in ihre erste eigene Wohnung eingezogen.
Allerdings nicht nur sie, da würde sie sich zu einsam fühlen. Die Mutter
ihrer Schulfreundin züchtet Katzen und hat ihr den ca. vier Monate
alten Kater Rocky "spen- diert"! Am Anfang war er noch etwas scheu. Aber
mittlerweile ist er schon ein kleiner Rowdy. Während unsere Tochter auf
der Arbeit ist schauen wir ab und zu nach ihm.
 
Meine Frau kann ihn wegen einer Allergie nicht anfassen, aber Gott sei
Dank habe ich solche Probleme nicht und so kann ich ihn ordentlich
"durchknuddeln". Am liebsten legt er sich auf den Rücken und lässt sich
den Bauch, und beson- ders unter dem Kinn kraulen. Das artet dann schon
mal in einen kleine Ringkampf aus, er umklammert meinen Arm und wälzt
sich herum als wolle er mich per Judogriff umwerfen.
 
Zum Spazieren gehen und Fotografieren bin ich nicht gekommen währen
dieser Zeit. Aber wenigstens zum Fotografieren komme ich jetzt wieder,
und somit kann ich euch hier den Kater Rocky vorstellen:
Den Namen hat unsere Tochter schon gewählt bevor sie ihn"persönlich"
kannte. Aber er passt, denn wenn er mit seinem Spielzeug durch die
Wohnung tobt ist er schon ein kleiner Rocker.
Dienstag, 13. August 2013
Waldspaziergang mit Experimenten
Als ich zu meinem heutigem Spaziergang aufbrach, war herrlichster Sonnenschein. Da konnte ich meinen Regenschirm zu Hause lassen... ...dachte ich. Frau und Tochter waren allerdings schon unterwegs gewesen, per Auto, und meinten dass es zwischendurch immer mal wieder zu Regenschauern käme. Also nahm ich das unbequeme Möbel doch mit, Gott sei Dank, wie sich später heraus stellte.
Zuerst war das Wetter allerdings nicht schlecht, und so konnte ich mich auf einer Waldwiese wieder an etwas versuchen was mir schon lange ein Anliegen ist, Schmetterlinge im Flug zu fotografieren. Ein ziemlich schwieriges, fast unmög- liches Unterfangen.
Da sich die Flügel sehr schnell bewegen, benötigt man eine extrem kurze Belichtungszeit. Dazu ist es schon mal sehr vorteilhaft wenn viel Licht da ist, also am besten im vollen Sonnenschein. Meine bisherige Versuche im Waldschatten... ...naja, Schwamm drüber.
Allerdings reicht das volle Sonnenlicht immer noch nicht. Man arbeitet ja meistens mit dem Teleobjektiv und zoomt sich ziemlich nahe an das Objekt der Begierde heran. Da wird es schon wieder schlechter mit der Belichtung. Dem entgegen steuern kann man durch erhöhen des ISO-Wertes. Das ist zwar mit Qualitätsverlusten verbunden, bei einer digitalen Spiegelreflexkamera sieht man das aber kaum und allenfalls bei sehr hohen Werten.
Zu guter Letzt kommt natürlich noch das Problem mit dem Fokus, also dem Scharf stellen. Das klappt natürlich gar nicht, wenn man direkt den Schmetterling anvisiert, denn der ist ja ständig unterwegs. Also kann man nur auf das Gras, die Blumen usw. im ungefähren Flugbereich scharf stellen und ansonsten auf das Glück hoffen.
Dann fleißig drauf los fotografiert, und wenn man Glück hat findet man zu Hause am PC unter all den vielen Fotos eins das halbwegs zu gebrauchen ist.
Froh sein kann man schon wenn der Schmetterling auch nur andeutungsweise zu erkennen ist.
Wenn schon Details zu erkennen sind noch froher.
Und so eine Aufnahme kann man, obwohl sie auch nicht ganz scharf ist, schon als gelungen bezeichnen:

Wie gesagt, nicht ganz scharf, aber von der Bildkomposition her doch sehr schön. Der auf die Blüte einschwebende Schmetterling, das hat schon was.
Den nächsten Schmetterling, jedenfalls die Art, habe ich schon öfter gezeigt. Er sonnte sich wieder in einem Sonnen- fleck im Wald. Im Wald habe ich, um kürzere Belichtungszeiten zu erreichen, immer einen Iso-Wert von mindestens 400 eingestellt.
Als ich aber beim Fotografieren auf die Werte schaute, sah ich das ich da doch noch viel Spielraum hatte. Also versuch- te ich es noch mal mit Iso 100, dem Standardwert. Wer gute Augen hat kann ja mal schauen ob er Qualitätsunterschie- de sieht.
Zwischendurch lief mir ein aus der Operettenwelt her bekannter Vogel über den Weg:
Wer uns getraut? Ei sprich! Sag du's! - Der Dompfaff hat sich nicht getraut! ;-)
Da ist er der feige Hund... ...äääh... ...Vogel!
Und damit näherte sich mein Wetterglück dem Ende. Es wurde dunkel, kam zu vereinzelten Schauern und dann zu einem richtigem Platzregen. Der Schirm, den ich so lange mitgeschleppt hatte, und der mir beim Fotografieren immer wieder im Weg war, kam nun zum Einsatz. Dazu dass natürliche Schutzdach des Waldes, da konnte ich mich noch relativ wohl fühlen.
Fotografieren war jetzt eher schlecht, aber Experimente gehen ja immer. Also versuchte ich die Situation in der ich mich gerade befand fotografisch darzustellen. Zunächst mit den normalen Einstellungen:
Ein schönes, relativ gut ausgeleuchtetes Waldbild, aber so war es eben nicht. Es war viel dunkler. Und so musste die Belichtungskorrektur ran, nach einigen Versuchen mit -1 2/3 (-1,67).
Das passt schon viel besser. Die Belichtungsautomatik der Kamera versucht immer das Bild gleichmäßig ausgeleuch- tet darzustellen. Im Normalfall ist das nicht schlecht, aber wenn man eben eine besondere Lichtsituation darstellen möchte hilft nur der Eingriff per Belichtungskorrektur.
So kann der geneigte Betrachter dann sehen in welche Situation man da hinein geraten ist:
Nach diesem Unwetter wurde es aber doch wieder schön. Das war auch gut so, denn wir hatten noch mit unserer Tochter eine Wohnungsbesichtigung zu absolvieren. Die war sehr erfolgreich, die Tochter ist ab nächsten Monat gut untergebracht.
Zuerst dachte ich das ich nun wieder öfter an den Laptop komme. Die Wohnungssuche hat sich ja nun erledigt. Aber das war leider ein Irrtum. Die Wohnung muss ja nun auch eingerichtet werden, und da muss man Tausende von Dingen ergoogeln. Muß ich halt, so wie jetzt gerade, die Lücken nutzen, wenn die Tochter unterwegs ist.
Samstag, 20. April 2013
Frühlings-Foto-Expediton
So wirklich hat es der Frühling noch nicht geschafft die kalte Jahreszeit zu besiegen. Vom Ansehen her war heute ein wunderschöner sonniger Tag. Wer sich aber nach einem Blick durchs Fenster dazu verleiten ließ sich allzu leicht bekleidet ins Freie zu begeben erlebt eine eisige Überraschung.
So wie ich! Meine Frau hatte sich für heute bei ihrer Mutter angemeldet, um ihr den Flur zu putzen und mit ihr einzukaufen. Nach dem Motto "Wo du hingehst da will auch ich hingehen" begleitete ich sie. Eigentlich in der Hoffnung das ich mich zu einer kleinen Foto-Expedition absetzen könnte. Allerdings musste ich ich schon auf dem kurzen Weg vom geparktem Auto zur Schwiegermutter-Wohnung feststellen das ich eindeutig nicht warm genug angezogen war. Also hütete ich die Wohnung und passte auf die laufende Waschmaschine auf, während die beiden Frauen auf Versorgungs-Tour gingen.
Beim anschließendem Flurputzen durfte ich die Fußmatten ausschlagen. Das war schnell gemacht! Allerdings war ich danach erst mal von der warmen Wohnung abgeschnitten, da der dazwischen liegende Flur und die Treppe ge- rade von meiner Frau mit dem Wischer bearbeitet wurde. Da wollte ich sie lieber nicht stören, auch im Interesse der eigenen Gesundheit und Unversehrtheit! Frauen reagieren schon mal etwas heftig wenn man während des Wischens durch den feuchten Flur tapert! ;-)
Um nun aber während des Wartens nicht zu frieren lehnte ich mich, von einigen Passanten erstaunt angeschaut, abwechselnd mit Rücken und Bauch an unser Auto, das sich in der Sonne angenehm aufgeheizt hatte. So über- lebte ich, bis endlich meine Frau den Kopf durch die Haustür steckte und ihr winkender Arm die Freigabe zur Flurdurchquerung erteilte.
Damit war aber auch unser Besuch beendet und so fuhren wir im angenehm warmen Auto nach Hause. Meinen Plan betreffs der Foto-Expedition hatte ich allerdings noch nicht aufgegeben. Meine Nerven hatte in letzter Zeit einiges zu leiden, aber durch jahrelange Erfahrung weiß ich ja das es für mich etwas gibt das solche Leiden zumindest lindern kann: Spazieren und Fotografieren. Spazieren gehen für den Körper, Fotografieren für die Seele.
Also stellte ich einen Antrag auf Freigang bei meiner Auserwählten, der auch wohlwollend gewährt wurde. Und so brach ich endlich doch noch, diesmal aber wärmer bekleidet, zu meiner Foto-Expedition auf. Es dauert ein Weil- chen, aber dann hatte ich doch durch die Beschäftigung mit meinen Kameras alle Sorgen vorübergehend verges- sen. Um wirklich schöne Bilder zu schießen bedarf es einiger Überlegungen und Einstellungen. Blende und Be- lichtungszeit, Weißabglich und Iso-Wert, Belichtungskorrektur, Einfallwinkel des Sonnenlichts, Gestaltung des Bildausschnitts, da gibt es schon einiges zu tun und zu bedenken.
Was natürlich auch nicht ganz unwichtig ist sind die Motive. Da es gut zum Thema Frühlingsanfang passte habe ich erst mal nach frischem Frühlingsgrün und aufbrechenden Knospen Ausschau gehalten.
Das sind Motive die nicht so schwer zu fotografieren sind, denn da sie fest angewachsen sind, können sie nicht weglaufen oder fliegen. Allenfalls können sie im Wind schwanken, aber wenn man die Geduld hat einen windstillen Moment abzuwarten ist das Fotografieren kein Problem.
Für andere Motive muss man schon ein wenig Glück haben, denn diese kleine Meise ist durchaus in der Lage davon zu fliegen, wenn man sich all zu lange mit Einstellungen beschäftigt:
Auch die zwei Tauben, die ich ablichten konnte hätten davon fliegen können. Aber offenbar hatten sie andere Pro- bleme, denn wenn es sich um ein Pärchen handelt sieht ihre Haltung doch sehr nach einem Konflikt aus.
Die Bauern waren auch schon fleißig und haben ihre Felder gepflügt. Sehr zur Freude einiger gefiederter Nutz- nießer.
Es gab also schon einiges zu fotografieren, meine Sorgen waren vergessen, aber auch die Zeit. Irgendwann kam mir aber doch zu Bewusstsein dass ich doch schon ziemlich lange unterwegs war, und meine liebe Gemahlin deshalb auch schon lange alleine zu Hause. Also schickte ich ihr, um eventuellen "Donnerwettern" bei meiner Heimkehr vorzubeugen eine liebe SMS.
Dann marschierte ich weiter... ...bergauf um eine Kurve herum... ....und sah mich plötzlich einem Rehbock gegen- über der, nur ein paar Meter entfernt, auf der Wiese stand. Ich blieb stehen hob langsam die Kamera, schaltete sie ein..... .....und mein Handy lärmte los. Meine Frau hatte die SMS zum Anlass genommen das Donnerwetter schon mal telefonisch einzuleiten. Allerdings nur zum Spaß, denn sie kennt mich und meine "Spaziergänge" ja schon länger. Nach ein paar netten Worten beendeten wir unser Gespräch, und da der Rehbock sich Gott sei Dank davon nicht stören ließ konnte ich nun ungestört los fotografieren.
Der Rehbock ließ sich auch weiterhin nicht stören. Überhaupt haben sich die Rehe hier bei uns schon sehr an die Menschen gewöhnt, was leider dazu führt das sie ganz ungeniert in Gärten, Vorgärten und anderen Anlagen ihren Hunger stillen. Tagsüber kann man sie auf den Wiesen hinter unserem Haus weiden (Waidmännisch: Äsen!) sehen. Die Gärten besuchen sie Nachts.
Ich merkte nun doch langsam das ich schon ziemlich lange unterwegs war. Deshalb nahm ich auf dem Weg nach Hause eine Abkürzung... ...und stand plötzlich vor der Frau Gemahlin des soeben fotografierten Rehbocks. Die war allerdings nicht so geduldig wie der Herr Gemahl, aber eine Aufnahme gelang mir doch, bevor sie sich eilig davon machte.
Alles in allem war meine Foto-Expedition also doch recht erfolgreich. Aber das Schönste kam zum Schluss: Statt des erwarteten Donnerwetters gab es ein leckeres Abendessen. :-)
Es war nicht alles richtig was ich im Leben so gemacht habe. Aber bei der Auswahl meiner Lebensgefährtin habe ich wohl nichts verkehrt gemacht! ;-)
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Sonntag, 14. Oktober 2012
Holzwickede im Morgenlicht
So langsam schleicht er sich heran, der Herbst. Vom Kalender her ist er ja schon da. In der Natur behauptete sich bis jetzt noch die grüne Farbe, aber hier und da wird die Welt nun doch farbig.
Bei einem Besuch in Holzwickede war ich mal wieder mit meiner Kamera unterwegs. Wegen eines Termins muss- ten wir früh raus und konnten so das goldene Morgenlicht genießen. Während der Fahrt wäre ich mehrere Male am liebsten aus dem Auto gesprungen um zu fotografieren. Zum Beispiel wenn wir durch eine vom Licht durch- flutete Allee fuhren. Oder an den Stellen wo man eine gute Fernsicht auf die benachbarte Großstadt hatte. Aber der Termin ließ es leider nicht zu.
In Holzwickede angekommen konnte ich dann aber mit meiner Kamera los ziehen. Für den Termin selber war mei- ne Anwesenheit nicht erforderlich, ich war nur als Begleiter für die Hin- und Rückfahrt engagiert. Und so konnte ich versuchen die wunderschöne Lichtsituation in digitale Pixel zu pressen.
Die katholische Kirche steht nicht etwa im Wald, sondern versteckt sich aus dieser Sicht heraus hinter dem rena- turierten Teilen des Stadtparks.
Vor dem katholischem Kindergarten steht ein interessanter Baum. Die Blätter sind noch überwiegend grün, aber es liegt auch schon einiges welkes Laub auf dem Boden.
Die katholische Kirche, hier hinter dem Pfarrhaus. Rechts der Eingangbereich des Kindergartens.
Ganz in mein Fotografieren versunken, kam ich auch hinter dem Kindergarten am Zaun des Spielbereiches vorbei. Die Kinder tobten gerade draußen herum, und als ich nun meine Kamera von dieser Seite her auf die Kirche richtete, sah ich mich plötzlich misstrauisch von den Aufsicht führenden Frauen beäugt. Das holte mich schnell wieder in die Wirklichkeit zurück, und um nicht in einen falschen Verdacht zu geraten ließ ich die Kamera sinken und ging weiter. Auf dem Rückweg waren die Kinder im Haus, und so konnte ich in Ruhe und unverdächtigt zum Schuss kommen.
Im Stadtpark genießen Herr und Frau Ente das schöne Wetter.

Ich bekam langsam Hunger, und so kaufte ich ein paar Brötchen und begab mich wieder zu meiner besseren Hälfte. Kaffee hatten wir in der Thermoskanne mitgebracht, und so konnten wir noch gemütlich frühstücken.
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