Heute habe ich mal wieder einen Vorrat meiner allseits beliebten Mr. Tom Kekse gebacken. Eigentlich erwarten wir zu Pfingsten keinen Besuch, und haben deshalb keinen Kuchen vorrätig.
Posts mit dem Label Backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 18. Mai 2018
Sonntag, 13. Mai 2018
Pizza
Heute
gab es zu Mittag Pizza. Der Teig war ca. 36 Stunden im Kühlschrank,
dann wurden nach und nach 4 Pizzen mit der Hand geformt und anschließend
von der Ehefrau belegt.
Fürs Einschießen auf die aufgeheizte, umgedrehte Fettpfanne war wieder der Herr Bäcker persönlich zuständig. Hartweizengrieß auf dem Schieber sorgte dafür dass die Pizzas auch gut aufs Blech rutschten.
Fürs Einschießen auf die aufgeheizte, umgedrehte Fettpfanne war wieder der Herr Bäcker persönlich zuständig. Hartweizengrieß auf dem Schieber sorgte dafür dass die Pizzas auch gut aufs Blech rutschten.
Montag, 30. April 2018
Essbare Knöpfe
Heute habe ich mit mal einem ganz normalen Brötchen-Teig eine besondere Flechtechnik ausprobiert, die Knöpfe.
Künstlerisch wertvoll sind sie ja nicht geworden, aber immerhin weiß ich was ich beim nächsten mal besser machen muss.
Künstlerisch wertvoll sind sie ja nicht geworden, aber immerhin weiß ich was ich beim nächsten mal besser machen muss.
Sonntag, 22. April 2018
Dinkel-Roggen-Spiralen
Heute
habe ich die Dinkel-Roggen-Spiralen von Stefanie Herberth ausprobiert.
Den Teig kurz vor Mitternacht gemischt und geknetet und heute Vormittag
die Spiralen geformt und gebacken. Für einen ersten Versuch gefallen sie
mir ganz gut.
Mittwoch, 18. April 2018
Emmer-Frucht-Nuss-Brot
Heute habe ich zwei Emmer-Frucht-Nuss-Brote gebacken. Das Rezept stammt aus dem Blog von Stefanie Herberth: Emmer-Frucht-Nuss-Brot
Klappte alles sehr gut, bis ich sie vor dem Einschießen aufs heiße Backblech eingeschnitten habe. Da fielen sie etwas zusammen und gingen auch im Ofen nicht mehr wirklich gut auf. Vielleicht hätte ich das warme Wetter berücksichtigen und die Gehzeiten etwas reduzieren müssen!?
Klappte alles sehr gut, bis ich sie vor dem Einschießen aufs heiße Backblech eingeschnitten habe. Da fielen sie etwas zusammen und gingen auch im Ofen nicht mehr wirklich gut auf. Vielleicht hätte ich das warme Wetter berücksichtigen und die Gehzeiten etwas reduzieren müssen!?
Freitag, 20. März 2015
Schweizer Bürli
Was ich neuerdings oft mache (machen muß!) sind Schweizer Bürli! Seidem ich das Rezept im Internet entdeckt, und einmal ausprobiert habe, werden die Bürlis immer wieder gefordert.
Der Teig wird abends geknetet und kommt dann über Nacht in den Kühlschrank. Morgens forme ich Kugeln und setze sie aufs Backblech. 15 Minuten Backzeit und dann noch warm mit Butter und Marmelade, Frischkäse usw.!
Original wird der Teig sogar mit einem Schöpflöffel abgestochen und aufs Blech gelegt.
Der Teig wird abends geknetet und kommt dann über Nacht in den Kühlschrank. Morgens forme ich Kugeln und setze sie aufs Backblech. 15 Minuten Backzeit und dann noch warm mit Butter und Marmelade, Frischkäse usw.!
Original wird der Teig sogar mit einem Schöpflöffel abgestochen und aufs Blech gelegt.
Samstag, 12. April 2014
Morgenbrötchen und Apfel-Käse-Kuchen
Zwei Beiträge an einem Tag! Naja, manchmal weitet sich ein Thema halt so aus das man es besser trennt. Im vorigen Beitrag habe ich das Brotbackbuch von Lutz Geißler beschrieben, dieser soll meinen ersten Backversuchen nach den enthaltenen Rezepten gewidmet sein.
Dazu hatte ich mir die Morgenbrötchen ausgesucht, die sahen sehr lecker aus und Brötchen am Morgen sind ja etwas Schönes. Allerdings fand ich da nun doch etwas zu meckern. Der Teig wird zwar Abends zusammen gerührt und gekne- tet, und kommt über Nacht in den Kühlschrank, aber dann gibt es nach dem Formen der Brötchen am nächsten Morgen doch noch eine Gehzeit von 45 Minuten, und so muss man alles in allem ca. eineinhalb Stunden warten bis man endlich in die knackfrischen Brötchen beißen kann.
Das Brotbackbuch von Lutz Geißler
Dass ich nun schon seit längerer Zeit begeisterter Hobby-Bäcker bin sollte ja inzwischen bekannt sein. Wie auch mein anderes Hobby, das Fotografieren, betreibe ich das Back-Hobby sehr intensiv. Was heißt dass ich nicht damit zufrieden bin Rezepte aus Büchern oder dem Internet nach Anleitung nach zu backen, sondern auch sehr genau alles was es zu diesem Thema zu wissen gibt studiere.
Wer die Hintergründe kennt kann vieles besser machen, das habe ich schon sehr früh, irgendwann als ich noch jung und schön war begriffen. So konnte ich zum Beispiel die Qualität meiner schon oft gebackenen Brote dadurch wesentlich verbessern dass ich mit einen Teil des Mehls und Wassers ein Quellstück vorbereitete, oder auf dem gesamten Mehl und Wasser die Autolyse anwendete. Die Brote werden dadurch viel saftiger, die Kruste knuspriger und sie halten auch länger.
Freitag, 4. April 2014
Leckere Brotreste-Verwertung
Von dem leckeren Brot, das ich unterer anderem im vorletzten Beitrag beschrieben habe, ist nun doch ein Rest hart geworden. Und nun? Letztens habe ich aus altem Brot einen Brotauflauf gemacht. Der war sehr lecker und mal etwas anderes. Zum Abendbrot ist mir das allerdings ein bisschen viel Aufwand.
Aber da habe ich doch in den letzten Tagen einen Artikel gefunden. Also wird das trockene Brot in Scheiben geschnit- ten (geht gerade noch), mit Margarine bestrichen und mit Tomatenscheiben belegt. Dann gesalzen und mit frisch ge- schnittenen Zwiebelwürfeln bestreut. Zum Schluss kommt noch eine Scheibe Gouda über das Ganze.
Montag, 31. März 2014
Kuchen-Malheur
Da hatte ich im Internet mal wieder ein Rezept gefunden das mich sehr interessierte. Ein Hefe-Napfkuchen-Rezept nämlich. Das wollte ich gleich ausprobieren. Dazu musste ich nur noch Rosinen kaufen und meine Frau davon über- zeugen das man auch in der Woche mal Kuchen essen kann. Beides gelang mühelos.
Vom Einkaufen nach Hause gekommen begann ich gleich mit der Zubereitung. So einen Hefe-Kuchenteig zusammen zu rühren ist etwas schwieriger als ein normaler Rührteig-Kuchen. Da ich alles von Hand mache kam ich schon ein biss- chen ins Schwitzen dabei. Die Zutaten verbinden sich ein wenig zäh, zum Schluss muss der Teig mit dem Kochlöffel geschlagen werden bis sich Blasen bilden.
Donnerstag, 27. März 2014
Brot backen und Gesundheitsprobleme
Katharina hätte gerne das Brot gesehen dass ich in meinem letzten Beitrag beschrieben habe. Den Gefallen kann ich ihr nicht tun, das Brot ist schon längst gegessen. Allerdings habe ich danach ein Sauerteigbrot gebacken, und dabei auch einen Teil des Mehls am Vortag als Quellstück angesetzt. Den Sauerteig habe ich nicht selbst gemacht, sondern ein Tütchen Sauerteig in Pulverform verwendet. Vom Vorquellen abgesehen habe ich mich an das Rezept das auf dem Tütchen stand gehalten.
Montag, 24. März 2014
Besseres Brot durch Quellstück
In der Silvesternacht war ich froh als das Jahr 2013 endlich beendet war und sah voller Optimismus dem Jahr 2014 entgegen. Inzwischen hat sich heraus gestellt dass dieses Jahr alles daran setzt das verflossene, in negativer Hinsicht, noch zu toppen.
Da ist es schön wenn man doch mal ein positives Erlebnis hat, auch wenn es nur beim Brot backen ist. Zwar mussten wir öfter mal Brot kaufen, aber zwischendurch konnte ich doch immer mal wieder selbst backen. Dabei kann ich immer ganz gut abschalten, und wenn man das was ich gebacken habe auch noch mit Genuss essen kann, bin ich zwischen- durch mal ein wenig glücklich.
Sonntag, 17. November 2013
Doppelback mit Ehefrau
Heute gab es einen kleinen Backwettbewerb in unserer Familie. Meine Frau hat in einer Kastenform ein Dinkel-Buch- weizenbrot nach einem Rezept aus dem Buch Brotbacken für Eilige gebacken.
Ich wollte endlich mal meine Gärkörbe ausprobieren die ich mir im Hobby Bäcker Versand bestellt habe. Also habe ich ein einfaches Dinkel-Brot geknetet und geformt, im Gärkorb aufgehen lassen, und neben der Kastenform mit gebak- ken. Zwar sollten die Brote mit leicht unterschiedlicher Temperatur ca. 1 Stunde backen, aber als ich nach 45 Minuten nachsah waren beide schon fertig.
Die sehen doch mal wieder sehr lecker aus, oder? Ich kann euch verraten, sie sehen nicht nur so aus, sie sind es auch! Die abgeschnittenen Scheiben, die man auf dem Bild sieht, hat meine Tochter gleich mit nach Hause genommen.
Ach ja, der Backwettbewerb! Nach eingehender Prüfung, geschmacklicher Art, mussten wir einsehen dass wir beide ge- wonnen haben! ;-)
Die Woche über hatte ich Nachtschicht! Ich war schon sehr gespannt wie die mir bekommen würde! Schließlich hatte ich ja ca. 7 Monate lang keine mehr gemacht. Es klappte überraschend gut! Ich hatte weder in der Nacht noch Tags über besondere Müdigkeitsprobleme.
So richtig überraschend war es allerdings dann doch nicht! Mir geht es ja, seitdem wir in unserer Familie das Weizen- mehl verbannt haben, sowieso schon sehr gut. Ich, bzw. muss ich ja nun wir sagen, backen unser Brot, Brötchen usw. ja schon einige Zeit selbst, hauptsächlich aus Dinkelmehl, evtl. mit Roggen oder Buchweizen gemischt.
Das bekommt uns allen sehr gut. Bei mir kommt noch dazu dass ich endlich Obst und rohes Gemüse, also Salate, ohne Probleme essen kann. Als ich noch reichlich Weizen-Produkte verzehrte war mein Magen/Darmbereich sehr emp- findlich, da bekam ich davon heftige Krämpfe. Nun kann ich mich endlich mit allen erforderlichen Vitaminen, Mineralien usw. versorgen, auch die damit verbundenen Ballaststoffe tun mir gut.
Alles in allem bin ich, von ein paar Nachwirkungen meiner Krankheit abgesehen, wie man so sagt: Fit wie ein Turn- schuh! Körperlich jedenfalls, denn psychisch wird es gerade etwas schwierig. Ich glaube nämlich schon dass mein Beruf nicht ganz unschuldig an meiner Erkrankung ist. Er hat bei mir sehr oft zu extremer Erschöpfung und Übermüdung ge- führt. In so einem Zustand ist dann auch das Immunsystem des Körpers geschwächt und Krankheiten die es normaler Weise bekämpft können sich dann ausbreiten.
So hat man es mir in der Reha erklärt. Und ich glaube das es so ist. Ich möchte also in Zukunft sehr darauf aufpassen das ich nicht mehr in solche Zustände geraten. Das wird aber schwierig, denn meine Vorgesetzten und Kollegen hätten es gerne dass ich mindestens genau so wie vor der Krankheit weiter mache, am besten noch "eine Schüppe drauf lege"!
Da gibt es noch einige Kämpfe auszukämpfen. Morgen geht es mit Mittagsschicht weiter. Mal sehen wie es da weiter geht.
Freitag, 8. November 2013
Gestörtes Salz/Hefe-Verfahren
Gestern war mal wieder so ein Tag...... ....angefangen hatte es schon vorgestern Abend, da hatte ich nämlich diese Seite entdeckt: www.der-sauerteig.com/ Und ein wenig darin herumgestöbert. Eigentlich geht es da ja um Sauerteig, aber dann fand ich auch etwas über Hefeteig: Hefeteig
Hefe und Salz müssen möglichst auseinander gehalten werden hatte ich gelernt. Aber auch schon mal was über ein Salz/Hefe-Verfahren gelesen. Und nun eben auch hier. Geniale Backwerke sollen dabei herauskommen!
Gestern musste ich zum Werk. Es ging darum das wir einen neuen Schichtplan bekommen in den Samstag und Sonn- tag fest eingeplant sind. Zuvorkommender Weise dürfen wir zwischen zwei Versionen wählen, und zwar anonym, per Stimmzettel. Da ich zur Zeit Urlaub habe wurde ich am Dienstag Nachmittag angerufen, und mir mitgeteilt dass ich bitte bis einschließlich Donnerstag vorbei kommen möge um an der Wahl teil zu nehmen.
Das passte mir zwar gar nicht, aber da ich mich nicht ausschließen wollte fuhr ich also gestern hin. Vorher rührte ich aber die auf der Seite angegebene Salz/Hefe-Wassermischung zusammen. Die soll ja dann eine Weile stehen, bei meiner Rückkehr konnte dann der nächste Schritt erfolgen.
Also fuhr ich zum Werk. Im "Wahlbüro" angekommen begrüßte ich meine Kollegen und verlangte den Stimmzettel für dessen Abfertigung ich extra gekommen war. Unter grölendem Gelächter wurde mir mitgeteilt das die Wahl schon vo- rüber sei und die Stimmzettel schon ausgezählt. Ich war erst mal geplättet. Dann entrutschte mir ein Verd..... Sch....., ich drehte mich um und machte mich auf den Heimweg. Eigentlich wollte ich noch ein wenig bleiben, und mit den Kol- legen und Vorgesetzten reden, aber das war mir jetzt einfach zu blöd!
Zu Hause angekommen fügte ich Mehl und Olivenöl zu meiner angesetzten Mischung und verrührte und verknetet das Ganze. Die Wut, die ich immer noch im Bauch hatte, half mir dabei sehr! Anschließend stellte ich den gekneteten Teig abgedeckt beiseite.
Zu Mittag sollte es Pizza geben! Dazu wäre der Teig zwar geeignet, aber er sollte ja lange gehen, und es war ja auch erst mal ein Test. Also stellte ich nun noch einen Pizzateig nach bewährtem Verfahren her. Der musste allerdings auch erst mal gehen, und nachdem das passiert, und der Teig ausgerollt, belegt und in den Ofen verfrachtet worden war, schaute ich mir meinen Probeteig an. Der war tatsächlich schon hervorragend aufgegangen. Ich beschloss kurzfristig schon mal Brötchen zu formen und die dann noch weiter aufgehen zu lassen.
Das tat ich also! Beim Formen des letzten Brötchens klingelte das Telefon. Mein Werk! Ich hatte einen Termin in der Personalabteilung, von dem ich nichts wusste da ich Urlaub hatte. Nun saßen die Herren von der Personalabteilung, Betriebsrat und Betriebsleitung da und warteten auf mich, um mit mir nun über meine Erkrankung und den weiteren betrieblichen Werdegang zu reden.
Also deckte ich meine Brötchen zu und ließ mich eilends von meiner Frau zum Werk kutschieren. So konnte ich direkt vor dem Werkstor aussteigen und hatte mir den langen Weg vom Parkplatz her gespart. Nun gab es also dieses Ge- spräch. Eigentlich war ja schon alles geregelt, aber dieses Gespräch sollte alles offiziell machen. Das wurde auch ge- tan, dauerte seine Zeit, danach ging es noch kurz durch die Stadt, und so hatten meine Testbrötchen genug Zeit sich zu entfalten.
Das hatten sie auch getan. Es waren zwar von der Teigmenge her eher kleine Brötchen, aber sie unterschieden sich kaum von der Größe die meine normalen Brötchen sonst haben. Also kamen sie nun endlich in den Ofen, vorher wurden sie noch in verschiedener Weise bestreut. Das Ergebnis sah schon mal ziemlich lecker aus.....
...und schmeckte dann auch so. Die besten Brötchen die ich je gebacken hatte, innen locker und außen knusprig.
Das Lochblech, auf dem die Brötchen gebacken wurden hat mir übrigens meine Frau spendiert und hatte bei diesem Backversuch auch erfolgreiche Premiere!
Das Lochblech, auf dem die Brötchen gebacken wurden hat mir übrigens meine Frau spendiert und hatte bei diesem Backversuch auch erfolgreiche Premiere!
Ein total überzeugendes Backerlebnis also. Und schon gestern Abend setzte ich die nächste Salz/Hefe-Wasser- mischung an. Meine Frauen stehen auf Käsebrötchen, also sollte es dieses mal ein Blech nur mit Käsebrötchen sein. Dabei rechnete ich die Zutaten so um, dass meine normal üblichen Teigmenge je Brötchen zustande kam. Heute Morgen kam dann wieder Mehl und Öl zur Mischung, alles durfte zwei Stunden gehen und anschließend wurden die Brötchen geformt. Dieses mal völlig ohne Störung! Die Brötchen durften dann auch noch drei Stunden gehen, wurden mit Streukäse bestreut und gebacken. Hier sind sie unsere genialen, genial leckeren Käsebrötchen:
Beim nächsten Mal werde ich es aber mit Käsescheiben probieren, statt mit Streukäse. Der Streukäse blieb schlecht auf den oben runden Brötchen liegen und an den Seiten haftete er schon gar nicht.
Das Salz/Hefe-Verfahren hat mich also wirklich überzeugt. Was ich noch vergaß zu erwähnen: Es wird dabei ja wesent- lich weniger Hefe genommen als beim normalen Verfahren, also schmeckt die Hefe auch nicht durch und/oder belastet den Magen.
Das Salz/Hefe-Verfahren hat mich also wirklich überzeugt. Was ich noch vergaß zu erwähnen: Es wird dabei ja wesent- lich weniger Hefe genommen als beim normalen Verfahren, also schmeckt die Hefe auch nicht durch und/oder belastet den Magen.
Dienstag, 5. November 2013
Tomatenbrot
Mein bestelltes Buch ist noch nicht da, aber das Sonnenbrot das ich letztens gebacken habe ist schon aufgebraucht! Natürlich gibt es da einiges an Brotrezepten mit deren Hilfe ich Nachschub backen könnte. Aber da meine Gattin ge- trocknete Tomaten eingekauft hat, habe ich doch wieder das Rezept vom Sonnenbrot genommen, und habe nur die Sonnenblumenkerne durch die klein geschnittenen getrockneten Tomaten ersetzt.
Ich habe erst überlegt ob ich sie zuerst im Wasserbad quellen lassen muss, damit sie dem Brotteig nicht zu viel Was- ser entziehen. Da es aber etwas zügig gehen musste, weil wir noch anderes vor hatten, habe ich sie einfach so in den Teig gerührt.
Ich weiß nicht ob das Brot mit aufgequollenen Tomaten noch besser geworden wäre, aber für uns ist es gut genug. Das Brot ist wie gehabt innen locker, außen knusprig, und schmeckt herrlich tomatig.
Etwas ist allerdings doch schief gegangen. Beim Sonnenbrot hatte ich noch einige Sonnenblumenkerne auf das Brot gestreut. Das sah gut aus und die gerösteten Kerne schmeckt auch gut. Genau so hatte ich es mit den klein geschnit- tenen Tomaten gemacht. Die waren dann aber beim Backen zu Kohle geworden. Machte aber nichts, da sie sich leicht ablesen ließen. Beim nächsten Mal kommen auch auf das Tomatenbrot ein paar Kerne.
Fotografiert habe ich es nicht, es sieht aus wie das Sonnenbrot ohne Kerne. Etwas höher ist es geworden, da ich eine kleinere Kastenform verwendet habe. Ich hatte eigentlich vor beim nächsten Backen die Zutaten für eine größere Teig- menge umzurechen. Aber da wir erst mal schauen wollten wie es uns mit Tomaten schmeckt, habe ich darauf ver- zichtet.
Sonntag, 3. November 2013
Mohn-Joghurt-Brötchen (Rezept Angelika Kirchmaier)
Bei meiner Suche nach Informationen über die besondere Zubereitungsart von Angelika Kirchmaier fand ich eine Website wo sie anhand von vier Rezepten beschrieben wurde. Zuerst probierte ich das Sonnenbrot aus, mit gutem Erfolg, wie in meinem letzten Beitrag beschrieben.
In einem Thread bei Chefkoch.de hatte ich die Zubereitungsart von Angelika Kirchmaier angesprochen. Dabei geriet eins der Rezepte in die Kritik. Nämlich die besagten Mohn-Joghurt-Brötchen. Weil statt Hefe Backpulver verwendet wird, und weil sie so gar nicht wie Brötchen aussehen. Brötchen werden normalerweise speziell geformt, gewirkt und/oder ge- schliffen. Bei diesem Rezept wird einfach ein "Klacks" des Teiges aufs Backblech gelegt. Schlampige Häufchen nennt Angelika Kirchmaier sie, die überraschend im Thread auftauchte und uns freigiebig mit Informationen zu ihrer Zubereitungsweise versorgte.
Ich war auch ein wenig skeptisch. Zwar konnte ich mir vorstellen das "so etwas" schmeckt, aber als Brötchen? Naja, es heißt ja so schön: Probieren geht über studieren. Ich musste noch Mohn und Weinsteinbackpulver besorgen, aber dann stand dem Versuch nichts mehr im Wege.Da sowieso gerade der Sonntag vor der Tür stand wurden sie als Sonntagmorgen-Brötchen eingeplant.
Ein riesengroßer Vorteil: Es geht sehr schnell! Während der Ofen aufheizt werden die Zutaten mit der Gabel zusammen gerührt und die schlampigen Häufchen aufs Backblech gelegt. Ich war mir über die Größe nicht im Klaren, also habe ich einfach mit einem normalen Suppenlöffel Portionen genommen und aufs Blech gelegt. So erhielt ich aus der Teigmenge 12 Exemplare. Nicht gerade sehr groß, aber für den ersten Versuch war ich erst mal zufrieden. Inzwischen war der Ofen soweit. Das Backblech wurde hinein geschoben, und schon nach 15 Minuten, denn unser Backofen hat ein hitziges Temperament, hatte ich meine fertigen "Brötchen".
Sie sind im Ofen noch aufgegangen und hatten nun so in etwa die Größe von Partybrötchen. Zuerst wurden sie natürlich fotografiert, aber dann kam der Test. Ich hatte vermutet das sie eher wie Kuchen schmecken und auch eine solche Kon- sistenz haben. Da wurde ich aber positiv enttäuscht.
Ein durch und durch knuspriges Geschmackserlebnis, da ich ganze
Mohnkörner genommen hatte sogar im Inneren, das ansonsten ziemlich
locker und "fluffig" wurde.
Ein tolles Rezept also, die Brötchen schmecken und können sogar noch schnell gebacken werden wenn schon der berühmte kleine Hunger an die Tür klopft. ;-)
Links im Text:
Mohn-Joghurt-Brötchen ... Angelika Kirchmaier (Homepage) ... Rezept-Website ... Chefkoch.de ... Thread (Warum eigentlich kneten? ... letzter Beitrag ... Sonnenbrot
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Mein Sonnenbrot
Mein neuestes Projekt ist ein Sonnenbrot nach der Methode von Angelika Kirchmaier. Ich bin im Internet auf ihr Buch Brotbacken für Eilige aufmerksam geworden und hatte es in einem Thread, den ich bei Chefkoch.de eröffnet hatte, angesprochen: Warum eigentlich kneten?
Ich wollte gerne, bevor ich mir das Buch kaufe, etwas über die spezielle Zubereitungsmethode erfahren, die sie selbst entwickelt hat und in diesem Buch beschreibt. Überraschender Weise meldete sich die Autorin selbst zu Wort und gab ausführlich Auskunft.
Und so konnte ich gleich loslegen und kann nun das erste Ergebnis präsentieren. Mein erstes, nach der Methode von Angelika Kirchmaier gebackenes Sonnenbrot:
Und... ...es ist genau so lecker wie es aussieht. Im Inneren locker und saftig, dazu von einer herrlichen Kruste umgeben. Ein Genuss! Ich kann mir also ruhigen Gewissens ihr Buch kaufen, das Geld ist bestimmt nicht heraus geworfen.
Wer mehr darüber wissen möchte kann gerne in meinem Thread bei Chefkoch.de nachlesen: Warum eigentlich kneten?
Links im Text:
Sonnenbrot ... Angelika Kirchmaier (Homepage) ... Brotbacken für Eilige (Ihr Buch) ... Chefkoch.de ... Warum eigentlich kneten?
Ich wollte gerne, bevor ich mir das Buch kaufe, etwas über die spezielle Zubereitungsmethode erfahren, die sie selbst entwickelt hat und in diesem Buch beschreibt. Überraschender Weise meldete sich die Autorin selbst zu Wort und gab ausführlich Auskunft.
Und so konnte ich gleich loslegen und kann nun das erste Ergebnis präsentieren. Mein erstes, nach der Methode von Angelika Kirchmaier gebackenes Sonnenbrot:
Und... ...es ist genau so lecker wie es aussieht. Im Inneren locker und saftig, dazu von einer herrlichen Kruste umgeben. Ein Genuss! Ich kann mir also ruhigen Gewissens ihr Buch kaufen, das Geld ist bestimmt nicht heraus geworfen.
Wer mehr darüber wissen möchte kann gerne in meinem Thread bei Chefkoch.de nachlesen: Warum eigentlich kneten?
Links im Text:
Sonnenbrot ... Angelika Kirchmaier (Homepage) ... Brotbacken für Eilige (Ihr Buch) ... Chefkoch.de ... Warum eigentlich kneten?
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Zeitspar-Backversuche
So lange nichts und dann gleich zwei Beiträge an einem Tag? Naja, es gab ja einiges nachzuholen und ich wollte halt nicht so viele Themen in einen Beitrag packen. Deshalb habe ich dieses Thema mal abgegrenzt.
Es war nämlich so, als ich nach meiner langen Auszeit wieder anfing zu arbeiten wurde es etwas schwierig mit dem Backen. Mit all dem rühren, kneten, gehen lassen usw. dauert das Backen von Brot und Brötchen doch ziemlich lange. Wenn ich direkt nach der Arbeit damit anfing, war es schon fast wieder Zeit ins Bett zu gehen wenn ich das fertige Pro- dukt endlich vor mir liegen hatte. Irgend etwas "außerhäusiges" zu unternehmen war auch nicht drin.
Deshalb suchte ich nach Zeitsparenden Rezepten und Verfahren. Zeitsparend in dem Sinne und idealer Weise so, dass ich z. B. den Teig an einem Tage fertig mache und am nächsten Tag dann direkt in den Ofen schieben kann. Oder, z. B. fürs Wochenende, am Abend das Brot/die Brötchen fertig machen und am nächsten Morgen direkt in den Ofen schie- ben.
Theoretisch müsste das ja mit allen Rezepten gehen, indem man wenig Hefe nimmt, den Teig kühl, vielleicht sogar in den Kühlschrank, stellt. Aber irgendwelche Richtwerte dazu konnte ich nicht finden, deshalb wollte ich mich erst mal an Erprobtes halten.
Zuerst probierte ich dieses Rezept: Brötchen backen: Herrlich knusprig
Die Brötchen die daraus entstehen sind sehr lecker und sehen auch fast schon "Bäckermässig" aus. Aber leider hatte ich übersehen dass sie dann nach dem Formen doch noch zwei Stunden gehen müssen. Immerhin genug Zeit um zwi- schendurch etwas zu unternehmen, und wenn es mal etwas länger wird ist das bestimmt auch nicht schlimm.
Ich hatte gelesen dass Hefeteigerzeugnisse wesentlich besser werden und schmecken wenn sie mit wenig Hefe bei langen Gehzeit gemacht werden. Diese Brötchen bestätigen das. Die Herstellung über einige Stunden, die mir schon zu lange vorkommt, ist eigentlich ein beschleunigtes "Brachialverfahren" bei dem man mit viel Hefe und Wärme das Brot/die Brötchen fertig quält. Weshalb die Erzeugnisse dann oft zu stark nach Hefe schmecken und auch riechen.
Leider habe ich vergessen diese Brötchen zu fotografieren, aber sie sehen halt aus wie Brötchen, vielleicht habt ihr ja schon mal welche gesehen! ;-)
Zum zweiten Versuch gab mir meine Frau einen Tipp. Sie liest in einem Forum in dem es einen Thread zum Brot backen gibt. Da hatte sie gelesen dass der Teig auch über Nacht gehen muss. Bei näherer Betrachtung zeigte es sich dass es da um das No Knead Bread geht, das ein Bäcker aus New York erfunden haben soll. Das Brot wird im Backofen in einem hitzefestem Topf gebacken, zuerst mit Deckel dann eine Weile ohne.
No knead heißt: nicht kneten. Die Bestandteile werden mit der Hand oder einem Löffel zusammen gerührt und müssen dann mindestens 12 Stunden gehen. Dann wird der Teig gefaltet, was ein bißchen schwierig ist, da er ziemlich klebrig ist. Dann muss allerdings auch dieser Teig wieder zwei Stunden gehen, bevor er in den aufgeheizten Topf kommt. Das Ergebnis ist tatsächlich sensationell, das Brot hat eine herrliche Kruste und ist innen locker und saftig.
Meinen ersten Versuch habe ich nach diesem Rezept samt Anleitung gestartet: No knead Bread - besser spät als nie. Allerdings habe ich mutiger Weise gleich einige Körner in den Teig gemischt.
Im Text findet man auch eine Link für ein Video in dem der Erfinder sein Verfahren beschreibt. Zwar auf englisch, aber wer das nicht versteht kann schon mal vom Zuschauen einiges lernen. In den Kommentaren zu diesem Artikel habe ich beschrieben wie ich mit dem klebrigen Falten besser klar kam. Zur Zeit steht dieser Kommentar noch ganz unten.
Zu diesem Brot kann ich noch Bilder anbieten, allerdings ist nur noch das halbe Brot da, denn es schmeckt einfach zu gut! ;-)
Das No knead Brot befindet sich jeweils links. Das andere Brot ist ein Bananenbrot, das allerdings noch konventionell, also nicht über Nacht gemacht wurde. Da es aber sehr lecker ist wollte ich es euch nicht vorenthalten. Es ist eher so eine Mischung zwischen Brot und Kuchen, wird auch nicht mit Hefe sondern Backpulver gebacken. Eher was für süßen Brotbelag, oder auch ganz ohne, mit etwas Butter oder Margarine. Aber wie gesagt: Sehr lecker! Das Rezept dazu gibt es hier: Bananenbrot
Heute Morgen zum Frühstück gab es aber nichts davon. Es gab leckere, frisch gebackenen, Körnerbrötchen. Ich hatte nämlich schon wieder etwas ausprobiert, nämlich dieses Rezept: ganz frühe Frühstücksbrötchen für Morgenmuffel ...
Der Teig wird abends fertig gemacht, geknetet, und gleich ohne Gehzeit zu Brötchen geformt. Diese, noch sehr kleinen Brötchen, werden in eine mit Backpapier ausgelegte und verschiedenen Körner ausgestreute Springform gelegt und von oben noch mal mit Körnern bestreut. Dann soll diese Springform soll über Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Morgen direkt in den Backofen geschoben werden. Da wir unseren Zweit-Kühlschrank gerade unserer Tochter geliehen haben, musste ich die Springform allerdings statt in den Kühlschrank in unser kühlstes Zimmer stellen. Der Erfolg war trotzdem sensationell.
Zwar waren die Brötchen beim Aufgehen ziemlich in einander gelaufen, aber trotzdem herrlich locker mit einer schönen Kruste. Dazu die gerösteten Körner.... ....Spitze. Die wird es bei uns jetzt definitiv öfter geben, bestimmt schon mal an den Wochenenden. Eine wenig Aufwand am Abend, noch weniger Aufwand am darauf folgenden Morgen und: leckere Brötchen. Fast hätte ich wieder vergessen zu fotografieren, aber gerade noch rechtzeitig daran gedacht:
Das wäre es für heute erst mal zum Thema backen. Ich hoffe ihr habt auch etwas zum Thema Backen über Nacht und zeitsparendes Backen beizutragen, ich würde mich freuen.
Rezept-Links im Text:
Brötchen backen: Herrlich knusprig ... No knead Bread - besser spät als nie ... Bananenbrot ... ganz frühe Frühstücksbrötchen für Morgenmuffel ...
Samstag, 21. September 2013
Alles Käse
Gestern schon wurde ich gefragt ob ich Lust hätte für heute Pizzateig zu machen. Welche Frage, dazu habe ich doch immer Lust! Obwohl ich ja eigentlich etwas anderes vorhatte. Ich wollte Käsebrötchen backen. Das passende Rezept hatte ich schon gefunden: Käsebrötchen
In den Kommentaren schreibt ein(e) gewisse(r) Katpie dass schichtweises Einarbeiten von Käse und Butter die Brötchen noch viel besser machen soll. Wie das genau gemacht wird kommt dabei aber nicht rüber, und wird den den folgenden Kommentaren immer wieder nachgefragt. Wirklich beantwortet wird es nicht, aber einige Kommentatoren beschreiben wie sie es gemacht haben.
Zuerst wurde aber erst mal wieder ein Pizzateig nach meinem Lieblingsrezept "angefertigt": Pizzateig Uns reicht aller- dings der im Rezept angegebene halbe Teelöffel Salz nicht, es muss schon ein ganzer sein.
Meine Zuständigkeit endet dabei wenn der Teig fertig ausgewalzt auf dem Backblech liegt, das Belegen übernimmt mei- ne Frau. Den Ofen aufheizen und das Blech einschieben, wenn es soweit ist, macht dann wer gerade in Ofennähe ist. Die Probe mit dem Schaschlickstäbchen machen wir meist gemeinsam.
Die Käsebrötchen waren aber nur mein Projekt! Als also die Pizza im Backofen vor sich hin backte begab ich mich ans Werk. Zuerst habe ich ganz normal den Teig zusammen gemischt und geknetet. 50 Gramm des Käses habe ich dabei mit eingearbeitet. Danach stellte ich den Teig erst mal zugedeckt für 30 Minuten in die wärmste Zimmerecke. Genug Zeit dazu sich den Bauch mit der inzwischen fertigen Pizza vollzustopfen! ;-)
Nach dem Pizza-Essen waren die 30 Minuten um. Also knetete ich nun den gut gegangenen Teig noch mal ordentlich durch. Dann kam das mit den Schichten. Ich rollte den Teig mit dem Teigausroller aus, ungefähr auf die Größe einer normalen Pizza. Dann bestrich ich ihn dünn (sehr dünn) mit Butter, bestreute ihn mit einem Teil des übrigen Streukäses und klappte ihn einmal um, also die rechte Seite auf die linke. Danach rollte ich ihn wieder auf die ursprüngliche Dicke aus, bestrich ihn wieder mit Butter, bestreute ihn wieder mit Käse und klappte ihn wieder zusammen. Das machte ich solange bis der Käse alle war.
Das fertige Produkt knetet ich dann wieder vorsichtig zu einer Kugel, was gar nicht so einfach war. Es war ein etwas merkwürdiger Teig, etwas" flutschig" durch die Butter und dabei doch krümelig durch den grob geriebenen Käse.
Das zerteilen dieser Kugel in Brötchenportionen war auch nicht gerade leicht, da es dieses mal kein kompakter Teig, sondern eher eine Mischung aus Teig und Käsekrümeln war. Das Formen der Brötchen, wie es zum Beispiel in diesem Video: Das Formen von Brötchen, oder dieser Anleitung: Brötchen formen beschrieben wird, war nicht ganz so einfach. Zum Schluss soll ja das Brötchen von einer Haut umspannt sein, und alle Käsekrümel sich im Inneren befinden. Da hatte ich schon zu tun. Aber zu guter Letzt lagen 10 fast perfekt geformte Brötchen-Teiglinge auf dem Backblech. Die kamen noch mal für 30 Minuten zugedeckt in die warme Zimmerecke.
Da hatten sie sich auch recht gut vergrößert. Eigentlich sollte ich sie ja jetzt mit dem Rest des Streukäses bekrümeln. Inzwischen hatte ich aber festgestellt das wir fettarmen Käse gekauft hatten. Und dem traute ich keine gute Schmelz- fähigkeit zu. Deshalb nahm ich zum Belegen Käsescheiben, die wir zufällig im Kühlschrank hatten.
Alles zusammen kam nun in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen. 20 Minuten Backzeit waren angegeben, nach 15 Minuten schauten wir aber schon mal nach. Der Käse war gut geschmolzen und auch dem Test mit dem Schaschlick- spieß war unserer Meinung nach Positiv. Vorsichtshalber ließen wir sie aber noch 5 Minuten im ausgeschalteten Back- ofen nach backen. Dann kamen sie aber heraus, und zum Abkühlen auf den Küchentisch.
Der Geschmackstest muß allerdings noch warten, da wir alle den Bauch noch voller Pizza haben. Ein Bild kann ich aber schon mal zeigen:
Aber ich bin mir sicher dass sie sehr gut schmecken. Morgen, nach dem Frühstück kann ich mehr dazu sagen. Beim nächsten Mal werde ich fetteren Käse verwenden, und evtl. auch Röstzwiebeln und /oder Speckwürfel mit in den Teig einarbeiten. Naja, nicht gerade sehr Kalorien-arm das Ganze, aber wenn es schmeckt.......! ;-)
Nachtrag vom 22.09.13: Die Brötchen sind sehr lecker, aber keiner von uns hat mehr als eins zum Frühstück geschafft.
Rezept-Links im Text: Käsebrötchen ... Pizzateig ... Das Formen von Brötchen ... Brötchen formen
Donnerstag, 19. September 2013
Ist Heißluft nur heiße Luft?
Vor einigen Jahren haben wir uns einen neuen Küchenherd gekauft. Meine Frau hatte sich schon lange ein Ceranfeld ge- wünscht, und für den Backofen war das neueste eben Heißluft. Das musste auch dabei sein.
Was neu ist ist auch besser, hatten wir gedacht! Heißluft wurde überall gelobt und beworben und nun hatten wir halt ei- nen Backofen mit Heißluft. Also machten wir nun im Backofen alles mit Heißluft. In manchen Rezepten standen die Werte für Ober/Unterhitze und Heißluft für andere rechneten wir die Werte eben um.
Ganz so oft benutzen wir den Backofen auch nicht. Für Feste wird schon mal gebacken, ab und zu mal Aufläufe, häufi- ger Pommes Frites. Alles mit Heißluft!
Als ich aber nun nach meiner Operation beschloss mir während der langen Genesungszeit die Zeit mit Backen zu ver- treiben wurde der Backofen zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand. Ich backe nun, mit überraschendem Erfolg, unse- ren ganzen Bedarf an Brot und Brötchen. Am Wochenende, und wenn ich etwas ausprobieren möchte auch mal werk- tags, gibt es Kuchen oder Muffins. Alles mit Heißluft!
Gründlich, wie es nun mal meine Natur ist, backe ich aber nicht nur fleißig, sondern suche auch immer nach Informati- onen, im Internet, in Büchern und durch Tipps von erfahrenen Mitmenschen. Und da fand ich auch immer wieder Hinwei- se dass Heißluft für dieses oder jenes nicht geeignet wäre. Für Brot und Brötchen sowieso nicht, für Kuchen auch nicht usw.!
Zuerst beachtete ich das nicht, weil es oft ziemlich besserwisserisch herüber kam und auch nicht begründet wurde. Als ich dann aber mehrmals las das Heißluft das Backgut austrocknet kam ich aber doch ins grübeln. Mir war schon aufge- fallen dass die Kruste meiner Brötchen nicht besonders knusprig, sondern eher mehlig trocken war.
Also probiere ich es nun seit einigen Tagen aus. Und tatsächlich die Brötchen bekommen durch das Backen mit Ober/ Unterhitze eine knusprige Kruste und werden im Inneren schön weich. Genau so das Brot das ich heute gebacken habe. Die Kruste ist himmlisch knusprig, das Innere perfekt weich. Auch die Muffins und der Kuchen den ich zum Geburtstag meiner Tochter mit Ober/Unterhitze gebacken habe sind einfach ein Gedicht.
Die Kuchen und Muffins die ich bisher gebacken hatte hatten auch, so wie Brot und Brötchen, eine mehlig trockene Oberfläche. Die schmeckte auch nicht schlecht, und hatte uns nicht gestört, ist aber kein Vergleich zu der Oberfläche die durch Ober/Unterhitze zustande kommt. So im Nachhinein würden wir sogar sagen dass das Innere der Backwaren die mit Heißluft gebacken wurden etwas trockener ist.
Ich bin also sehr zufrieden mit meinem Ober/Unterhitze-Experiment und werde das so beibehalten. Jetzt habe ich mir auch endlich mal das Handbuch unseres Herdes durchgelesen, wo die verschieden Back-Modi beschrieben sind. Zu jeder Position des Wahlrades gibt es eine ausführliche Beschreibung. Bei Heißluft steht nur dass sie zum Backen auf mehreren Ebenen geeignet ist.
Wir fühlen uns also im Punkte Heißluft am Ende eines Irrweges angekommen. Und nicht nur beim Backen! Mir fiel gleich mein Pommes Frites-Problem ein. Wenn ich nämlich welche aus dem Backofen esse habe ich anschließend ziemliche Schmerzen am Zahnfleisch. Die werden nämlich immer ziemlich hart, reiben am Zahnfleisch und keilen sich zwischen die Zähne.
Ich ordnete also für den nächsten Tag zum Mittagessen Pommes frites an. Dieses Mal mit Ober/Unterhitze! Und es geschah ein Wunder! Die Pommes wurden außen knusprig und innen schön weich. Ich aß eine Riesenportion davon, ohne den leisesten Schmerz am Zahnfleisch. Nichts keilte sich zwischen die Zähne. Einfach ein Genuss. Auch meine Frau und Tochter waren begeistert. Und nun fallen uns auch z. B. Aufläufe ein, bei denen die oberste Schicht hart und trocken war. Auch die werden demnächst mit Ober/Unterhitze ausprobiert. Wir freuen uns schon darauf.
Ja, ein schöneres Leben, dank Ober/Unterhitze liegt vor uns! ;-) Mit was backt ihr denn so?
Abonnieren
Posts (Atom)








