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Samstag, 12. April 2014

Morgenbrötchen und Apfel-Käse-Kuchen

Zwei Beiträge an einem Tag! Naja, manchmal weitet sich ein Thema halt so aus das man es besser trennt. Im vorigen Beitrag habe ich das Brotbackbuch von Lutz Geißler beschrieben, dieser soll meinen ersten Backversuchen nach den enthaltenen Rezepten gewidmet sein.

Dazu hatte ich mir die Morgenbrötchen ausgesucht, die sahen sehr lecker aus und Brötchen am Morgen sind ja etwas Schönes. Allerdings fand ich da nun doch etwas zu meckern. Der Teig wird zwar Abends zusammen gerührt und gekne- tet, und kommt über Nacht in den Kühlschrank, aber dann gibt es nach dem Formen der Brötchen am nächsten Morgen doch noch eine Gehzeit von 45 Minuten, und so muss man alles in allem ca. eineinhalb Stunden warten bis man endlich in die knackfrischen Brötchen beißen kann.

Freitag, 4. April 2014

Leckere Brotreste-Verwertung

Von dem leckeren Brot, das ich unterer anderem im vorletzten Beitrag beschrieben habe, ist nun doch ein Rest hart geworden. Und nun? Letztens habe ich aus altem Brot einen Brotauflauf gemacht. Der war sehr lecker und mal etwas anderes. Zum Abendbrot ist mir das allerdings ein bisschen viel Aufwand.

Aber da habe ich doch in den letzten Tagen einen Artikel gefunden. Also wird das trockene Brot in Scheiben geschnit- ten (geht gerade noch), mit Margarine bestrichen und mit Tomatenscheiben belegt. Dann gesalzen und mit frisch ge- schnittenen Zwiebelwürfeln bestreut. Zum Schluss kommt noch eine Scheibe Gouda über das Ganze.

Montag, 31. März 2014

Kuchen-Malheur

Da hatte ich im Internet mal wieder ein Rezept gefunden das mich sehr interessierte. Ein Hefe-Napfkuchen-Rezept nämlich. Das wollte ich gleich ausprobieren. Dazu musste ich nur noch Rosinen kaufen und meine Frau davon über- zeugen das man auch in der Woche mal Kuchen essen kann. Beides gelang mühelos.

Vom Einkaufen nach Hause gekommen begann ich gleich mit der Zubereitung. So einen Hefe-Kuchenteig zusammen zu rühren ist etwas schwieriger als ein normaler Rührteig-Kuchen. Da ich alles von Hand mache kam ich schon ein biss- chen ins Schwitzen dabei. Die Zutaten verbinden sich ein wenig zäh, zum Schluss muss der Teig mit dem Kochlöffel geschlagen werden bis sich Blasen bilden.

Samstag, 7. September 2013

Dinkel-Apfel-Streuselkuchen

Heute habe ich mich an den zweiten Blechkuchen meines Lebens gewagt. Der erste war ja durchaus essbar, allerdings nach einem ziemlich einfachem Rezept gebacken. Bei diesem Blechkuchen wollte ich mich steigern, wählte also ein Rezept mit Streuseln aus: Schneller Apfel - Streusel vom Blech.

Frau und Tochter hatten auswärts zu tun, ich war also mit meinem Projekt ganz auf mich alleine gestellt. Und hatte mei- ne Ruhe dabei! ;-)

Ich organisierte aus dem Garten etwas Fallobst, wieder Äpfel, die Pflaumen müssen noch ein bisschen reifen. Dann be- gann ich, genau nach Vorschrift mit den Streuseln. Ich mischte alles wie im Rezept beschrieben zusammen und erhielt eine kompakte Masse die sich weder mit den Fingern noch mit dem Rührgerät zerstreuseln wollte. 

Was nun? Niemand da den ich fragen konnte, also hieß es den eigenen Denkapparat anzustrengen. Die Masse war einfach zu feucht, und gegen Feuchtigkeit hilft, zumindest beim Teig kneten, Mehl! Also löffelte ich versuchsweise Mehl auf die Masse. Beim anschließenden Durchrühren bildeten sich aus dem Mehl Streusel-ähnliche Gebilde, die aber so- fort wieder in der Masse verschwanden. Also mehr Mehl! Und zwischendurch auch noch etwas Zucker, damit das Ganze dann auch noch nach etwas schmeckt! Etliche Löffel Mehl später: Hurra die Masse streuselt. 

Jetzt kam sie aber erst mal in den Kühlschrank. Der Teig für den Boden war nicht schwer. Der war ruckzuck zusammen gerührt und anschließend auf dem Blech verteilt. Dann hieß es noch Äpfel schälen, vierteln, in Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen. 

Jetzt konnte schon mal der Ofen aufgeheizt werden. 180 °C stand da, natürlich keine Angaben welche Beheizungsart. Ich reduzierte für Heißluft auf 160 °C. Dann wurden die renitenten Streusel aus dem Kühlschrank geholt, noch mal ein wenig eingemehlt, mit dem Rührgerät noch mal "durchgestreuselt!" und anschließend auf dem Blech verteilt.

Noch ein wenig Wartezeit bis der Ofen soweit war, dann kam das Blech in die Röhre. Der Kurzzeitwecker wurde auf 5 Minuten vor der angegebenen Minimalzeit eingestellt, und ich begab mich ans Aufräumen der Küche und Spülen der verwendeten Utensilien. 

Als der Kurzzeitwecker nach der eingestellten Zeit piepste, machte ich die Stech-Probe mit einem Schaschlickspieß. Nach 5 Minuten nochmal, und wieder 5 Minuten zum letzten Mal. Ich war mit der Probe zufrieden und beschloss das der Kuchen nun fertig ist. Nun musste er nur noch abkühlen. 

Dann kam der spannende Moment, das Anschneiden. Ist er im Inneren wirklich gut durch gebacken, und auch nicht zu sehr? Naja, das Expertenurteil steht noch aus, denn Frau und Tochter sind immer noch nicht zurück! Aber ich bin schon mal zufrieden! Und schließlich ist es ja mein Kuchen, und wer meckert bekommt nichts ab! ;-)



Rezept-Links im Text: Schneller Apfel - Streusel vom Blech.

Freitag, 6. September 2013

Backereien

In letzter Zeit hatte ich, wie schon geschrieben, einiges zu tun. Zwischendurch habe ich mich aber immer mal wieder an den Backofen gestellt, auch damit uns die fleißigen Handwerker nicht verhungern. Brot und Brötchen sind schon fast zum Standard geworden, die ich immer wieder mal mache. Das geht schon wie von selbst.


Für das Brot habe ich, mal so auf die Schnelle, eine Backmischung verwendet.


Für die Brötchen richte ich mich nach dem folgenden Rezept, Grundrezept für helle Weizenbrötchen, ich halte mich an die 2. Variante. Allerdings nehme ich immer Dinkelmehl, was ich gerade so da habe. Das Brötchen rechts unten ist das letzte von denen für die ich 1050er Dinkelmehl verwendet habe. Die anderen entstanden aus Dinkel-Vollkornmehl. Zusätzlich habe ich 30g Röstzwiebeln in den Teig gemischt.

Zwei mal habe ich schon Pizza auf einem Blech gemacht. Nach diesem Rezept: Pizzateig Der ist schnell gemacht und extrem lecker. Leider habe ich nicht ans Fotografieren gedacht. 

Ich habe allerdings nur den Teig gemacht. Meine Frau hat ihn belegt, und das macht sie immer sehr großzügig. Der Teig wird zuerst mit Ketchup oder passierten Tomaten bestrichen, darauf kommen dann Salami, Pilze, klein geschnittener Porree, Zwiebeln, gefüllte Oliven und gefüllte Minipaprika (Antipasti von Aldi!), halbiert, Feta usw., usw.! Darüber natürlich Streukäse. Beim ersten Mal hat sie noch Schinkenwürfel dazwischen gemischt, das gab der Pizza einen sensationellen Geschmack. Beim zweiten Mal hat sie leider vergessen welche zu kaufen. Da schmeckte die Pizza schon auch, aber irgendwie fehlte dann doch der Geschmack der Schinkenwürfel.

Nach meinem ersten Versuch mit einem Guglhupf, der nicht so ganz aus der Form wollte habe ich mich an einem einfa- chen Apfel-Blechkuchen versucht. Einfach, aber lecker, besonders mit frischer Schlagsahne.


Heute habe ich mich mal an Vanille-Dinkel-Muffins versucht, die waren auch sehr lecker.


Morgen möchte es wieder mit einem Apfel-Blechkuchen versuchen. Dieses mal etwas aufwendiger mit Streuseln. Mal sehen ob es klappt und wie er dann klappt.

Zwischendurch wären auch mal ein paar Waffeln schön, zum Beispiel diese hier: Bananen-Dinkelwaffeln.

In meiner Familie wird vermutet das ich an akutem Backwahn erkrankt bin. Hat jemand schon mal von dieser Krankheit gehört, ob sie heilbar ist, falls ja womit, und ob man darauf krank feiern kann und falls ja, wie lange? ;-)


Rezept-Links im Text: 
Grundrezept für helle Weizenbrötchen ... Pizzateig ... Apfel-Blechkuchen ... Vanille-Dinkel-Muffins ... Apfel-Blechkuchen ... Bananen-Dinkelwaffeln


Sonntag, 25. August 2013

Dinkel-Apfelkuchen und Brötchen


Gestern habe ich mich an einen Dinkel-Apfelkuchen heran gewagt. Hat auch ganz gut geklappt. Den Eischnee habe ich nicht ganz steif bekommen. Mein Frau meint es lag daran das ein bisschen vom Eigelb mit ins Rührgefäß gelangt war. Es war dann kein Schnee, sondern eine schaumige, etwas steifere Flüssigkeit.

Verwendet habe ich sie trotzdem. Soooo penibel muss man ja nicht sein. Oder?

Der Kuchen schmeckt jedenfalls sehr lecker.... ....obwohl er sich nicht so wirklich von seiner Form trennen wollte. Meine Frau, in ihrer Funktion als Bäckermeistergehilfin, hatte sie schon mit Margarine ausgepinselt und mit Paniermehl be- streut, trotzdem blieb die äußere Hülle des Kuchens zuerst in der Form zurück. So sieht er nun etwas unkonventionell aus, aber was soll es, der Gaumen freut sich und der Bauch wird sicher auch zufrieden sein. Meine Naschkatzen haben jedenfalls schon die eine oder andere Kostprobe genommen! ;-)


Als der Kuchen im Backofen war, war ich ziemlich überrascht wie viel Zeit inzwischen vergangen war. Ich hatte nicht ge- trödelt und war die ganze Zeit mit all meinen Gedanken bei meiner Tätigkeit. Trotzdem hatte die ganze Aktion schon einige Zeit gekostet.

Eigentlich wollte ich auch noch Brötchen backen, aber da es schon etwas spät war und der Backofen erst mal vom Ku- chen blockiert, habe ich nur noch ein paar Fladen in der Pfanne gebacken. Wir hatten Italienische Pasten gekauft, und so konnten wir uns zum Abendbrot schmackhafte Wraps machen.

Die Brötchen habe ich heute gebacken. Dabei musste ich mir aber den Küchentisch mit meiner Frau teilen. Die hat nämlich auf unserem Japangrill unser Mittagessen zubereitet. Für die Brötchen habe ich dieses Mal wieder eine Back- mischung verwendet. Beim ersten Mal waren die Brötchen damit ziemlich klein geworden. Damals hatte ich den Teig in der Schüssel geknetet, aber jetzt habe ich ja, wie schon geschrieben, die Holzplatte zum Kneten. Da konnte ich ganz anders kneten, und habe dabei auch einen Typ von Katharina beherzigt. Mehrmals kneten und gehen lassen. Und nun habe ich doch ganz passable Brötchen zustande bekommen. Wir sind jedenfalls zufrieden und hoffen das uns nach Gegrilltem zu Mittag und Kuchen zur Kaffeezeit noch etwas Appetit zum Abendessen bleibt.


Falls nicht, der nächste Morgen, und damit das Frühstück, kommt ja auch noch. Und meine Tochter freut sich schon darauf leckere Brötchen mit zur Arbeit zu nehmen.


Rezept-Links im Text: Dinkel-Apfelkuchen