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Dienstag, 28. Juli 2015

Samstag, 25. Juli 2015

Genesungs-Spaziergang

Gestern war ich mal wieder unterwegs. ich bin zur Zeit krank, allerdings schon auf dem Weg der Besserung. Aber wie immer hat auch dieses Mal meine Kondition gelitten, und so mache ich mich, bevor die Arbeit wieder los geht, durch Bewegung wieder fit. Natürlich immer in Begleitung wenigstens einer Kamera.

Gestern war die DSLR mit dabei, und das war auch gut so. In der normalen Welt war Motiv-mäßig nicht so viel los, und so mußte ich teilweise in den Mikrokosmos, also die Welt der kleinen Dinge, abtauchen. Das klappt ganz gut wenn man das Teleobjektiv vorschraubt und den Iso-Wert erhöht. 400 auf der Wiese und 800 im Wald. Das Gute an so einer DSLR ist ja auch dass auch Ausschnitte (Crops) der Fotos gute Bilder ergeben.


Donnerstag, 16. April 2015

Tischnachbar

Gestern war ich mit meiner Frau einkaufen. Das kann man in unserer Ortschaft gut zu Fuß machen, wenn man nicht gerade Getränkekisten oder ähnlich sperrige Gegenstände kaufen möchte.

Trotzdem tut es gut wenn man mal zwischendurch eine Pause machen und eine Tasse Kaffee trinken kann. So wie gestern! In unserem Edeka gibt es einen Bäcker, bei dem man auch zu Kaffee und Kuchen einkehren kann. Heute, bei dem tollen Frühlingswetter, standen sogar draußen Tische und Stühle.

Dieser Verlockung konnten wir nicht wiederstehen. Wir setzen uns an einen der Tische, genossen unseren Kaffee und träumten in den sonnigen Frühlingstag hin, als sich plötzlich ein unverschämter Kerl ohne zu fragen auf einen der freien Stühle an unserem Tisch setzte:

Sonntag, 25. August 2013

Unterwassertreff mit Archimeda?

Archimeda hat sich eine ganz tolle Unterwasser-Actioncam gekauft. Ich bin schon sehr gespannt darauf was sie damit anstellen wird. Falls sie uns daran teilhaben lässt.

Zufälliger Weise habe ich vor ein paar Tagen etwas ähnliches gemacht, allerdings im weitaus bescheidenerem Rahmen. Wenn wir bei Aldi einkaufen schaue ich mir immer die Technik in der Vitrine an. Da lag unter anderem schon länger eine wasserdichte Kamera für Unterwasseraufnahmen. 69 Euro und ein paar Cent sollte die kosten. Ich hatte zwar schon mal daran gedacht das mir so eine Kamera noch fehlt, aber da ich da meinerseits kein Einsatzgebiet sah nie ernsthaft daran gedacht eine zu kaufen. Außerdem wusste ich auch das diese Kamera von der Technik her nicht all zu viel zu bieten hat.

Vor ein paar Tagen aber, als sie plötzlich auf 29 Euro und ein paar Cent reduziert worden war konnte ich nicht widerste- hen. Es ist ja so dass es mich nicht nur reizt mit tollen Kameras tolle Fotos zu machen, sondern eben noch viel mehr aus eher schlichten Kameras mit Tricks und Kniffen gute Fotos heraus zu holen. Dafür ist diese Kamera ein lohnendes Objekt.

Sie hat 8 Megapixel auf dem Sensor, also eigentlich schon zu viele. Verschiedene Einstellung für den Weißabgleichs sowie eine Belichtungskorrektur sind vorhanden. Damit sollte einiges anzustellen sein.

Scharf stellen kann und muss man nicht, denn sie hat ein Fixfocus-Objektiv, dass heißt dass die Optik so eingestellt ist dass sie einen möglichst großen Bereich scharf stellt. Mit einem Hebel kann man diesen Bereich auf einen weiten Be- reich, z. B. für Landschaften, und einen nahen Bereich für Blumen usw. einstellen. Das war früher (und ist noch?) bei preiswerten analogen Kameras völlig normal.

Jedenfalls ist das Auslösen deshalb etwas gewöhnungsbedürftig, denn man drückt ohne auf den Focus-Piepser zu war- ten einfach nur durch. 

Videos macht sie auch. Aber damit habe ich mich noch nicht so beschäftigt. Aber hier erst mal ein Bild von dem guten Stück:


Wie gesagt, für die Unterwasserfunktion sehe ich noch kein Einsatzgebiet. Eigentlich habe ich nicht vor in irgend welchen Tümpeln zu tauchen. Und im Schwimmbad die Bikininixen unter der Wasseroberfläche zu fotografieren traue ich mich nicht. Aber man weiß ja nie was passiert.

Auf alle Fälle kann man schon mal testen was die Kamera so im normalen Bereich, also über der Wasseroberfläche, leistet. Von den Farben her, naja. Aber so ein farbliche Verfremdung kann ja auch mal schön sein. Zuerst mal zwei Landschaftsaufnahmen:





In etwa so wie eine Handycam, wobei mir einfällt das die ja auch ein Fixfocus-Objektiv haben. Oder hat jemand ein Handy bei der das Objektiv sich herein und heraus bewegt beim Anvisieren des Motivs?

Auch im Nahbereich ist die Qualität eher Handy-mäßig, aber man kann erkennen was gemeint ist:





Für den reduzierten Preis bin ich jedenfalls zufrieden damit. Und vielleicht werde ich mich ja doch noch mal entschlie- ßen in Teichen und Tümpeln auf Unterwasserfoto und Video-Jagd zu gehen. Und vielleicht werde ich da doch mal Archimeda begegnen. Oder Anais, der auch schon mal unter der Wasserlinie unterwegs ist. Auf Fernreisen in den Meeren, aber sonst auch in den heimischen Gewässern.

Montag, 12. August 2013

Andere Gegend, andere Schmetterlinge


Heute musste ich meinen Spaziergang irgendwie dazwischen quetschen. Unsere Tochter hat sich von ihrem Freund ge- trennt, ist zur Zeit wieder bei uns, möchte aber möglichst schnell eine eigene Wohnung haben. So sitzt sie nun stun- denlang vor meinem Laptop, sucht Wohnungen, schreibt und ruft Vermieter an, und zwischendurch geht es immer wieder los zur Wohnungsbesichtigung.

Natürlich ist da elterliche Begleitung angesagt, und so haben wir halt täglich mehrere Termine. Aber das Ende ist in Sicht, mit etwas Glück ist die Wohnungssuche Morgen nachmittags beendet. Jedenfalls habe ich es geschafft mich zwischendurch auf den Weg zu machen, heute wieder auf meiner gemischte Fels-, Wald und Wiesenstrecke.

Es hatte nachts geregnet, so vermutete ich schon das es im Wald ziemlich feucht würde. Damit, dass meine Strecke teilweise ziemlich zugewachsen, bzw. teilweise sogar undurchdringlich ist, aber nicht. Aber ich wollte nun mal daher, zwängte mich also hindurch, und war so ziemlich nass als ich endlich wieder bessere Wege erreichte. Aber davon ließ ich mich nicht beirren und setzte meinen Weg fort.

Viel gab es nicht zu fotografieren. Im Wald ist halt alles grün, und da es nach dem Regen noch kühl war, und auch die Sonne sich nicht so richtig sehen ließ waren auch nicht viele Insekten unterwegs. Ich kam also ohne fotografische Beute aus dem Wald heraus. Danach wurde es aber besser. Viele Schmetterlinge waren nicht unterwegs, aber die wenigen waren ziemlich schön anzusehen.

Zum Beispiel sogar ein blauer. Der gefällt mir so gut, das ich gleich drei Bilder davon zeigen möchte.




Leider kann ich das schönste Bild nicht zeigen, einfach weil es mir nicht gelungen ist. Von oben sind die Flügel dieses Schmetterlings tiefblau und wunderschön. Leider öffnet er seine Flügel nur zum Davonflattern, sobald er sitzt klappt er sie zu.

Auch der nächste Schmetterling ist ein sehr schönes Exemplar. Mit Fransen verzieren z. B. Indianer gerne ihre Klei- dung. Vielleicht ist er ja, mit seinen Fransen-geschmückten Flügelrändern eine Indianerschmetterling?


Auch der nächste, und leider erst mal letzte Schmetterling ist sehr schön anzuschauen. Er (oder sie?) scheint der selben Gattung, der Fransen-geschmückten an zu gehören.


Aber nicht nur Schmetterlinge waren unterwegs, auf einem Stück Holz fand ich diese Ich-weiß-nicht-was:


Kleine Wespen habe ich schon öfter fotografiert. Aber trotzdem habe ich mich zu einer Symphonie in gelb inspirieren lassen.


Sogar noch mal von ganz nahe.


Schwarzgelb ist die bevorzugte Farbe bei den Stachelinsekten.Sehr passend hier in Dortmund und Umgebung. Ob wohl z. B. in Gelsenkirchen blauweiße Insekten unterwegs sind? Und in München......?

Sonntag, 11. August 2013

Versteckspiel


Heute war es ziemlich kühl, und dazu auch noch sehr windig. Spazieren gegangen bin ich nicht, aber eine Runde durch den Garten bin ich doch gegangen. Natürlich mit Kamera, da ich hoffte dass mir vielleicht doch noch das eine oder an- dere Insekt vor sie Kamera geraten würde.

Die Schmetterlinge spielten heute Verstecken. Sie hatten wohl keine Lust vom Wind herum geschleudert zu werden. Deshalb fand man sie heute nicht auf Gräsern, Blumen usw., sondern darunter und dazwischen.




Andere hatten nicht so große Probleme mit dem Wind, sie ließen sich auf den Pflanzen durchschaukeln und fanden es anscheinend ganz toll. Eine fotografische Großaufgabe so ein wild schaukelndes etwas halbwegs scharf abzulichten.


In Mutters Vorgarten fand ich Archis spezielle "Freunde" bei der Arbeit. Sie versorgten sich da anscheinend mit feuchtem Lehm zum Nestbau.


Viel mehr gab es heute nicht zu erkunden. Ein ruhiger Sonntag war heute, mit spätem Aufstehen und gemütlichem "Herumdaddeln". Mal sehen wie es morgen wird.

Freitag, 9. August 2013

Waldspaziergang, Weißabgleich und so weiter...

Meine digitale Spiegelreflexkamera (abgekürzt: DSLR), das Flaggschiff meiner Kameraflotte hat einen Vorteil, der sich aber auch schon mal, und gar nicht so selten, als Nachteil herausstellt. Es ist ein Vorteil das man die Objektive austauschen, und so dem jeweiligen Vorhaben anpassen kann. Als Nachteil stellt es sich heraus wenn man die Kamera durch das entsprechende Objektiv einem bestimmten Vorhaben angepasst hat, und plötzlich spontan einer Situation gegenübersteht wo nun gerade dieses Objektiv nicht geeignet ist.

Deshalb habe ich mir nun vorgenommen dass ich dann wenn ich meine DSLR verwenden möchte, eine zweite Kamera  mitnehme um so allen Fotosituationen gewachsen zu sein. Am besten wäre da als Zweitkamera meine Bridgekamera von Fuji geeignet. Die ist mit ihrem 18fachen Zoom wirklich allen Situationen gewachsen. Allerdings ist sie auch etwas größer und schwerer, deshalb habe ich dass erst mal verschoben. Heute habe ich also zu meiner DSLR mit angebautem Zoomobjektiv meine Samsung S85, also eine Kompaktkamera, am Gürtel mitgenommen. 

Mit der DSLR wollte ich alles was klein und/oder weit weg ist einfangen, die Samsung sollte den übrigen Bereich, wie z. B. Landschaftsbilder abdecken.

Ich experimentiere aber auch gerne und so kam mir, nachdem ich mit der DSLR das nächste Foto geschossen hatte, die Idee das gleiche Motiv auch noch mal mit der Samsung auszuprobieren.


Zuerst wollte ich sehen was mir die Automatik so anbietet:


Das sah weder gut aus noch dem Original den Farben nach ähnlich. Also versuchte ich es im P-Modus mit einem anderen Weißabgleich. Ich stellte also auf Schatten und versuchte mich noch mal am selben Motiv. Und siehe da: Schon viel besser, und die Farben originalgetreu:


Auch beim nächsten Bild gefiel mir das was die Automatik produziert hatte nicht so besonders:


Von den Farben her viel zu kalt, unecht sowieso, einfach nicht schön! Also erteilte ich der Automatik wieder die rote Karte und stellte den Weißabgleich auf Schatten:


Sieht doch viel angenehmer aus, oder? Außerdem sind die Farben so auch wieder ziemlich originalgetreu.

An guten Kameras kann man den Weißabgleich manuell einstellen. Dazu benötigt man aber ein wenig Fotowissen. Wer sich damit nicht beschäftigen möchte sollte aber doch mal die vorgegebenen Möglichkeiten ausprobieren. Dabei sollte man sich nicht unbedingt immer an den Namen orientieren (Sonne, Schatten, bewölkt, trüb usw.), sondern einfach mal aufs Display schauen, eine Einstellung nach der anderen wählen, und mit der, bei der das Bild am besten und möglichst originalgetreu aussieht das Foto machen. Z. B. sieht es auch bei strahlendem Sonnenschein oft besser aus wenn man Bewölkt, Schatten oder Trüb wählt weil die Bilder dann einfach wärmer aussehen. Mit der Automatik, oder der Einstel- lung Sonne, Tageslich usw. werden die Bilder oft viel zu kalt, oder sogar ziemlich verfälscht, wie man an den Beispielbildern sieht.

Wer will kann ja das selbe Motiv auch noch mal mit der Automatik, oder sogar mit allen möglichen Einstellungen foto- grafieren, und dann am PC entscheiden welches davon das Beste ist. Ich mache das jedenfalls oft so, wenn ich ein geduldiges Motiv habe das nicht wegläuft oder -fliegt bringe ich meistens mehrere Versionen davon, mit verschiedenem Weißabgleich und/oder verschiedenen Stufen der Belichtungskorrektur (EV), mit nach Hause.

Soviel also zum Weißabgleich. Außer diesen Test-Bildern habe ich natürlich noch andere mitgebracht. Ich hatte ja meine ganz tolle DSLR-Kamera mit, und damit sollten mir ja wohl ganz tolle Bilder gelungen sein. Ob das so ist?





  


Schmetterlinge zu fotografieren ist nicht leicht. Sie sind meistens in Bewegung, und wenn sie sich mal hinsetzen muss man schnell sein. Wobei mir aufgefallen ist dass die dunklen sich schon mal etwas länger auf einer geeigneten Unterlage aufhalten. Eine geeignete Unterlage ist zum Beispiel der Waldboden. Auf welken Blättern, Nadeln usw. sind sie kaum zu sehen. Selbst wenn man sieht wo sie sich niederlassen hat man oft Probleme sie durch den Sucher der Kamera zu finden.

Die hellen dagegen, die gut zu sehen sind, sind immer in Bewegung. Wenn sie sich mal landen ist es nur für kurze Zeit, und man muss schon sehr schnell sein um sie noch vor dem Abflug zu erwischen.

Manchmal findet man auch andere Arten von Insekten, die teilweise ziemlich skurril aussehen. Ich weiß nicht wie sie heißen, und vorgestellt haben sie sich auch nicht.



Vom Waldrand aus konnte ich eine besondere Art von Vogel sehen. Er war ziemlich weit weg, und ich musste durch ziemlich vieles hindurch fotografieren. Was für eine Art Vogel das wohl gewesen ist?

Dienstag, 18. September 2012

Zum Sommerende

Kein Zweifel, der Sommer neigt sich dem Ende zu, der Herbstanfang, am 22.9., steht schon vor der Tür. Mal ist es schon kalt, mal noch richtig warm. Am Sonntag war ich zu einem Spaziergang aufgebrochen, musste aber fest- stellen dass ich eindeutig zu warm angezogen war. Deshalb ging ich noch mal zurück um mich umzuziehen. Als ich dann wieder aufbrechen wollte musste ich leider meine Pläne spontan ändern, da es zu einem akuten Notfall in der Familie gekommen war.

Aber immerhin hatte ich schon ein paar Bilder "im Kasten" zum Beispiel diese hier:




Ansonsten kann ich leider nur noch ein Baumfoto anbieten...


...und so eine Art Pusteblume, zu mehr hat die Zeit leider nicht gereicht.



Heute ist das Wetter leider ziemlich trübe. Da werde ich mich mal mit meinem neuen Buch zur Bildbearbeitung beschäftigen, das der Postbote gerade gebracht hat. Da werde ich hoffentlich noch einiges dazulernen.