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Sonntag, 19. April 2015

Emscherquelle in Holzwickede

Heute haben wir die Schwiegermutter im Pflegeheim besucht! Die wollte gerne zum Friedhof gefahren werden um sich da mal umzusehen. Da mit Frau, Tochter, Schwiegermutter + Laufwägelchen das Auto voll war, beschloss ich derweil die nahe gelegene Emscherquelle zu besuchen.

Bevor ich die Bilder zeige noch ein kleines Erlebnis:

Mittwoch, 22. Mai 2013

Hans macht HDR (für Faulpelze)


Heute habe ich mir beim Einkaufen mal wieder Computerzeitschriften angeschaut. Meistens bleibt es beim An- schauen, da ich nichts finde was mich wirklich interessiert. Aber heute habe ich mir mal die Computer Bild (12/13) mitgenommen. Da hat mich nämlich ein HDR-Programm interessiert, das auf der beigelegten CD enthalten war.

So ein HDR-Programm ist ja eigentlich dazu da um eine Schwäche der Digitalkameras auszubügeln. Jeder kennt ja wohl z. B. Landschaftsbilder bei denen entweder die Landschaft gut belichtet, aber der schöne blaue Himmel nur noch weiß ist, oder der Himmel schön blau ist und die Landschaft aussieht als wäre es da schon Nacht.

Um ein ziemlich authentisches Bild hin zu bekommen fotografiert man zwei, oder sogar noch mehr Bilder in de- nen jeweils nur bestimmte Bereiche gut belichtet sind und fügt sie mit einem HDR-Programm zusammen. Und schon hat man ein Bild bei dem z. B. die Landschaft gut belichtet ist, und auch der blaue Himmel mit den weißen Wölkchen gut aussieht.

Gute Kameras bieten oft die Möglichkeit eine Belichtungsreihe zu fotografieren. Das sind meistens drei Bilder mit verschiedener Belichtung (normal - heller - dunkler) die man dann im HDR-Programm zu einem richtig schönem zusammensetzen kann. Man kann so etwas auch in normalen Grafikprogrammen, wie z. B. dem Photoshop ma- chen, aber das ist schon mehr etwas für Profis oder engagierte Amateure. Da nimmt einem das HDR-Programm schon eine Menge Arbeit ab.

Für das Fotografieren der Belichtungsreihe sollte man am besten ein Stativ verwenden, die Bilder müssen ja genau übereinander passen. Allerdings haben die aktuellen HDR-Programme auch eine Ausrichtfunktion, falls es mal nicht genau übereinander passt. Wie z. B. bei Aus-der-Hand-Aufnahmen. Wie gut das funktioniert habe ich aller- dings noch nicht ausprobiert.

Wer nun allerdings mit seiner Kamera keine Belichtungsreihen herstellen kann, oder, wie ich, gerade keine zur Hand hat, muss nicht verzweifeln! Das Programm kann nämlich auch aus einer einzigen Aufnahme ein HDR-Bild erzeugen, ein sogenanntes Pseudo-HDR. Dabei wird die Belichtungsreihe erstellt indem verschiedene Teile des Bildes die zu hell oder zu dunkel sind optimiert werden und daraus dann das HDR-Bild erstellt wird.

Und da ich, wie schon erwähnt, gerade keine Belichtungsreihe zur Hand habe, habe ich eben diese Pseudo-HDR-Funktion ausprobiert (HDR aus einem Bild...).

So wirklich schlecht ist das folgende Beispielbild ja nicht, allerdings ist der grüne Bereich doch etwas dunkler als er in Wirklichkeit war.


Als Pseudo-HDR sieht es so aus, und das kommt der tatsächlichen Lichtsituation schon viel näher:


Jetzt sieht man doch was es für ein schöner Tag war als ich da spazieren gegangen bin! Und das hat das Pro- gramm vollautomatisch gemacht. Man kann natürlich noch einiges einstellen wenn man will, aber ich wollte nicht (siehe Überschrift! ;-) ). Außerdem gefällt mir das Ergebnis wirklich gut!

Das war also schon mal nicht schlecht, aber man hat ja auch schon mal Bilder gesehen die sich auch HDR nen- nen, die allerdings zwar sehr gut aussehen, aber doch ziemlich großzügig mit der Realität umgehen. Wer so et- was möchte wird vom Programm auch nicht im Stich gelassen. Wenn man das gewünschte Bild (oder die Belich- tungsreihe) geladen hat findet man auf der linken Seite genau 23 Variationen des Bildes als kleines Vorschaubild. Einmal drauf geklickt und schon baut es sich im Vorschaufenster auf.

So richtig was für Spielkin... ...äääh... ...ich meine natürlich Experimentierfreudige! So wie mich zum Beispiel:


Das obige Bild von der Holzwickeder Carolinenbrücke sieht so doch so auch sehr schön aus:


Ein Einblick in den Wald, links original rechts eine der Variationen des HDR-Programms:


Ein schönes Haus in Holzwickede...


...per HDR noch ein bisschen mehr verschönert:


Das Kirchenportal der katholischen Kirche von Holzwickede gewinnt auch einiges an Farbe per Pseudo-HDR:


Zum Schluss noch ein Blick auf eine Neubau-Siedlung auf der Nordseite von Holzwickede:


Normal sieht sie ja etwas nüchtern aus, aber als Pseudo-HDR doch recht malerisch:


Wie geschrieben, das sind alles Variationen die das Programm selbst erzeugt hat. Wer also ohne große Mühe be- eindruckende HDR- oder eben Pseudo-HDR-Aufnahmen erzeugen möchte muss sich dazu nur die oben angegebe- ne Computer-Zeitschrift besorgen und das Programm installieren. Natürlich muss man sich dazu registrieren, aber ich habe schon mehrere Programme bei der selben Firma registriert ohne großartig genervt zu werden.

Sonntag, 18. November 2012

Die Carolinen-Brücke in Holzwickede

Am Samstag hatte ich frei, und dazu passend schien sogar die Sonne. Meine Frau hatte in Holzwickede zu tun und ich begleitete sie. Da auch meine Tochter mitgekommen war konnte ich die Damen ruhigen Gewissens ihren Tätigkeiten überlassen und mich meinen widmen.

Ich wollte schon lange mal die neu erbaute Carolinen-Brücke besuchen und fototechnisch auswerten. Das tat ich dann also. Holzwickede ist durch die Bahnlinie geteilt, wer von einer Seite zur anderen wollte musste früher eine einzige vorhandene Unterführung benutzen. Da auf der Nordseite ein Neubaugebiet erschlossen wurde, wollte man den Weg zur Innenstadt komfortabel verkürzen. In den Türmen auf beiden Seite befinden sich Aufzüge, so dass sie auch für Rollstuhlfahrer, Gehwagen-Benutzer usw. nutzbar ist.

Schlagzeilen hat die Brücke gemacht weil sie wesentlich teurer wurde als geplant. Aber nun ist sie mal da und man kann sie fotografieren und auch die Aussicht fotografisch auswerten.



Auf beiden Seiten kann man über eine Treppe, oder wie schon erwähnt auch über einen Aufzug auf die Brücke ge- langen. Ich nahm natürlich die Treppe, denn da ich Elektriker von Beruf bin kenne ich die Technik und vertraue ihr deshalb nicht.



Das Neubaugebiet befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Zeche, der Zeche Caroline, deshalb haben sowohl das Neubaugiet wie auch die Brücke diesen Namen erhalten. Aber nicht nur die Namensgebung erinnert daran. Am Fuße der Brücke, auf der Seite zum Neubaugebiet hin findet man ein Arrangement das an die ehemalige Zeche erinnern soll.


Hoffentlich sind alle Schächte und Stollen gut verfüllt, so dass die Hausbesitzer nicht mit Bergbauschäden rech- nen müssen.

Oben auf der Brücke, Richtung Südseite und Innenstadt:


Richtung Nordseite. Blick auf einen Teil des Neubaugebietes. Am Horizont sieht man die Bäume die entlang der Chaussee stehen, dahinter befindet sich der Dortmunder Flughafen.


Nun aber zur Eisenbahnlinie die den Bau der Brücke erst erforderlich machte. Es sind schon einige Geleise die unter der Brücke durch führen.





Das ehemalige Bahnhofsgebäude wurde abgerissen und durch einen modernen Haltepunkt ersetzt.


Soviel erst mal zu Carolinen-Brücke und Umgebung. Vielleicht wird man ja irgendwann mal vergessen wie teuer sie war und wie viel Ärger sie verursacht hat. Ich fand es jedenfalls sehr nett von der Gemeinde Holzwickede dass sie extra für mich und mein Foto-Hobby eine Brücke gebaut hat! ;-)